Wenn wir denken, wir wären mit unserem Bundeswolfgang schlimm dran, sollten wir einen Blick gen Nil werden. Denn im Land der Pharaonen darf Apple das iPhone nur ohne GPS-Funktion vertreiben. Grund für das Verbot: Angst vor Terror. Denn so könnten Anschläge präzise geplant werden. Man könnte aber auch Angst vor Technologie und Fortschritt attestieren. Denn in Ägypten waren auch mal Satellitenschüsseln verboten. Während also Gruppen mit GPS-Trackern durch die Wüste touren, dürfen technikbegeisterte Kairoer eigentlich nicht mit den Satelliten spielen.
Aber in Ägypten hat man auch eine Heidenangst vor Bloggern. Immer wieder werden kritische Schreiber inhaftiert und verhört. Doch auch hier wissen sich die jungen Ägypter zu helfen. So nutzen einige Blogger Twitter, um sich darüber auf dem Laufenden zu halten, wer gerade festgenommen wurde bzw werden soll und wo die nächste Gegendemo stattfinden soll. Die einzigen Länder, in denen die Benutzung von GPS-Empfängern verboten ist, sind übrigens Nordkorea und Syrien. Und wie weit diese beiden Länder damit gekommen sind, zeigt die internationale Isolierung…
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