Diverse Male habe ich geschimpft (1. Mal, 2. Mal, 3. Mal, 4. Mal) und auch Kollege Dirk Kirchberg hat seinen Unmut gegenüber dem pinken Provider geäußert (1. Mal, 2. Mal).
Allen Unkenrufen zum Trotz ist der Kundenservice von T-Mobile mittlerweile ganz gut (wie schon einmal geschrieben). Nicht zu vergleichen mit dem Kundendienst der früheren Telekom.
Natürlich gibt es Ausnahmen, aber die gibt es auch bei den anderen Anbietern. Diese Ausnahmen werden aber auch weitaus häufiger medienübergreifend kommuniziert. Und wer mehr Kunden hat, der hat auch mehr Ausnahmen. Dass aber Masse allein nicht glücklich macht, hat die Telekom am eigenen Leib erfahren müssen und sah sich gezwungen nachzubessern.
René Obermann scheint gewaltig an der Service-Schraube zu drehen, wobei er sicherlich von Herrn Berlemann (Geschäftsführer des Kundenservice) tatkräftig unterstützt wird.
Ob der Service grün, blau rot oder magenta ist, scheint egal zu sein. Oft sind es die persönlichen Neigungen, die uns zu einer Marke ziehen. Lange Zeit war ich (zufriedener) Kunde von e-plus und ein großer Teil meines Bekanntenkreises auch. Daneben gab es für mich fast nur noch die O2 Fraktion in meinem näheren Umfeld. T-Mobile war (fast) ausschließlich im geschäftlichen Umfeld angesiedelt. Dies rührt aus der Vergangenheit des Konzerns, weil die meisten Unternehmen sehr träge sind, was den Providerwechsel angeht. Hier ist es ähnlich wie bei den Gasanbietern. Jüngere Unternehmen sind den alternativen Anbietern aufgeschlossener, weil sie mit der Vielfalt vertraut sind.
Auch wenn wir während all der Probleme, von denen der Lieferengpass Apples nur eines war, immer wieder mit den "Ausnahmen des guten Service" zu kämpfen hatten, wurde uns letztendlich geholfen. Das ist die Hauptsache. Alle Seiten sind glücklich. Letzter Kritikpunkt wäre dann der Aufwand, der betrieben wurde, um zu diesem Ergebnis zu kommen. Besser wäre es natürlich gewesen, den Kundendienst gar nicht erst in Anspruch nehmen zu müssen. Das kann T-Mobile ja als mittelfristiges Ziel festhalten ;-)
Fakt ist, dass das iPhone aus meinem digitalen Alltag nicht mehr wegzudenken ist. Ob nun Twitter, Mail, Telefon oder Spiele, Filme und Musik. Alles ist in einem Gerät designtechnisch gut verpackt. Mein MacBook Pro bleibt oftmals alleine im Büro zurück, weil es mobil seltener genutzt wird.
T-Mobile ist für dieses Werkzeug ein guter Provider, habe ich doch mit dem iPhone 3G vernünftige Geschwindigkeiten für das 3G Netz und eine gute Abdeckung. Die Visual Voicebox ist wohl nur in deren Netz zu gebrauchen. Und die kostenlose Nutzung der über 8.000 HotSpots ist nicht zu verachten.
Apple hat noch viele Hausaufgaben zu machen, um alle Kinderkrankheiten des iPhones auszumerzen, das steht außer Frage, die Verarbeitung wäre mir hierbei ein großes Anliegen, denn die ist unter aller Kanone. Sicherlich wäre es schön, wenn Apple sein Telefon über alle Anbieter vertreiben würde, aber das wird nur ein Wunschtraum bleiben.
Wie sieht es denn bei Ihnen aus? Ist Apple/T-Mobile eine gute Kombination oder hätten Sie einen anderen Traumkandidaten im Sinn?
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