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03.07.2008 - 14:59 - Lars Heidemann

Ein letzter Beitrag zum iPhone 3G sei mir gestattet

 Der Pressesprecher von T-Mobile hat fast sämtlichen Redaktionen geantwortet, die eine offizielle Anfrage bezüglich der Auslösegebühr und der Behandlung von den Erstkunden des iPhones gestellt haben.

Ob man sich damit zufrieden geben mag, sei dahingestellt.

Wenn man das Verhalten von T-Mobile allerdings mit dem der anderen Mobilfunkunternehmen vergleicht, ist es vielleicht sogar fair – wenngleich es besser laufen könnte.

Warum? Ganz einfach, alle iPhone Kunden, die ab dem 9.11.2007 ein iPhone (offiziell) erworben haben, haben damit auch einen Vertrag mit einer Laufzeit von 24 Monaten abgeschlossen.

Das heißt 24 Monate Einnahmen durch die Grundgebühr für T-Mobile. Damit wird das Telefon finanziert (vielleicht auch vergoldet…).

Nun kommt ein neues Telefon 8 Monate später auf den Markt, also 16 Monate vor dem offiziellen Ende des Vertrags. Warum sollte T-Mobile sich die Einnahmen entgehen lassen? Theoretisch könnte T-Mobile doch sagen "schließt einen neuen Vertrag ab, dann bekommt ihr auch das Telefon". Das dies nicht schön ist, bestreite ich gar nicht.

Auch in Großbritannien ist das nicht anders. Hier wird das iPhone zwar kostenlos an die Bestandskunden abgegeben, aber der Vertrag wird auch um 18 Monate verlängert. Wenn in einem Jahr ein neues iPhone auf den Markt kommt, dann kämen zu den noch ausstehenden 6 Monaten ggf. wieder 18 Monate hinzu… Ein Teufelskreis, der irgendwann über den Tod des Kunden hinausreichen wird.

Bei Vodafone wird dies ähnlich gehandhabt. So sehr unterscheiden sich die Angbieter also gar nicht. Und in UK liegt die Grundgebühr für die 18 Monate deutlich über den 15 Euro Auslöse, die man an T-Mobile zahlen muss.

Rechnerisch stehen wir uns also gut und auch der Pressesprecher gibt zu, dass die iPhone Kunden sehr hochpreisige Verträge abschließen würden und damit für das Unternehmen wichtig seien.

Wichtig zu erwähnen wäre auch noch, dass man sein altes iPhone ja verkaufen kann. Das Entfernen des Simlocks kostet 99 Euro. Wenn man auf ebay für das Applefon dann ca. 350 Euro bekommt, hat man die Auslösesumme wieder heraus, nebst Kosten für das Entsperren.

Hier setzt aber auch meine Kritik an. Ich habe das iPhone mit Simlock für zwei Jahre erworben. Allerdings löse ich es ja auch aus, ich zahle also 240 Euro dafür. Eigentlich müsste man mir das Entsperren also schenken. Vielleicht erwähnt man das diplomatisch beim Telefonat mit der Hotline, so macht man mit dem Verkauf auf ebay vielleicht noch Gewinn, um sich davon dann das neue Dock oder die Freisprecheinrichtung zu kaufen…

Kommentare erwünscht!

 

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Kommentare - 2 von 2

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iPhone 3G

06.07.2008 - 13:46 - (Yoshi360)

Ich habe gelesen, dass man das iPhone 2G wieder abgeben muss, wenn man als Bestandskunde auf das 3G umsteigen will. Ich weiß nicht, ob das stimmt, aber sollte es so sein, dann wäre das ein ziemlicher Kuhhandel von T-Mobile und alles andere als fair.

Nix abgeben

07.07.2008 - 12:07 - (lars.heidemann)

Hallo Yoshi,

das iPhone 2G muss man nicht abgeben. Nein, nein. Mit den 240 Euro löst Du Deine Verpflichtung ja aus. Alles Deins. Und für 99 Euro kannst Du den/das/die Simlock entfernen lassen.

Das iPhone bringt derzeit auf ebay (gut erhalten ohne Simlock) zwischen 350 und 420 Euro.

Give it a try!

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