Dieser iPhone-Spot lief gestern Abend während der Halbzeitpause des sehr unterhaltsamen Champion-League-Spiels Werder Bremen vs. Real Madrid (Werder! Werder!). Der ein oder andere hat ihn vielleicht schon gesehen, ich bis dato noch nicht. Er ist zwar völlig unspektakulär, andererseits aber sehr zutreffend: Zum allerersten Mal in der Geschichte des mobilen Internets ist ein Smartphone in der Lage, tatsächlich das Web vollständing abzubilden. Und zwar ganz ohne WAP und solch einen Krampf. Ok, zwar ohne Flash-Inhalte, aber das kommt schon noch.
Dank Safari, EDGE und WLAN kann ich überall kicker.de lesen und Spiegel Online und natürlich auch auf mackauf. Reinzoomen? Kein Problem, einfach per Doppeltipp mit dem Zeigerfinger! Rumscrollen? Geht auch! Bildschirm antippen, festhalten und die Inhalte auf dem iPhone hin- und herschieben. Das sollten Sie mal auf einem Palm oder PDA oder Pocket PC versuchen. Denn abgesehen vom installierten Browser gibt es da einen entscheidenden Nachteil: das Betriebssystem.
So werkelt irgend ein Windows Mobile oder Symbian OS oder sonst was auf diesen so genannten "Internet Devices", die die diesen Namen aber gar nicht verdient haben. Im Gegensatz dazu läuft auf dem iPhone richtiges Mac OS X, was für schnelles Surfen und einen schnellen Seitenaufbau steht. Und deshalb schwindelt ein Spot ausnahmsweise mal nicht, wenn der Off-Sprecher behauptet:
"Das ist keine abgespeckte Version des Internets. Oder eine Handy-Version des Internets. Oder ein Beinah-schon-fast-wie.das-Internet-Internet. Es ist einfach nur... das Internet. Auf deinem Handy!"
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