Als MacBook Pro User mit angeschlossenem Cinema Display versucht man trotz aller Kabel seinen Schreibtisch aufgeräumt wirken zu lassen. Ein schwieriges Unterfangen.

Der Mtable von Just Mobile soll Abhilfe schaffen. Ich habe mir das gute Stück einmal näher angesehen und einem Alltagstest unterzogen.
Ich habe ein MacBook Pro 15“ in mittlerer Ausführung und der zweiten NVIDIA Grafikkarte. In der Agentur betreibe ich das MacBook Pro immer am Cinema Display und nutze aufgrund des 24“ LED Displays das Display das MacBooks nie.
Das MacBook Pro steht daher immer irgendwo neben dem Display, um in Reichweite der Kabel zu bleiben.

Der Mtable gibt mir die Gelegenheit mein MacBook Pro unter das Display zu stellen und hat rechts und links Öffnungen, um das MacBook Pro mit allen notwendigen Kabeleien, bzw. DVDs oder CDs zu versorgen.
Einmal aufgebaut sieht alles sehr ordentlich aus. Rechts neben dem Display ist endlich Platz für andere Dinge – oder eben auch nur Platz.

Ungewohnt ist anfangs die erhöhte Position des Displays, die ich ohne Mtable als sehr angenehm empfunden habe. Idealer Weise sollte die Oberkannte eines Displays ungefähr auf Augenhöhe sein. Das ist nun nicht mehr der Fall. Wir reden zwar nur von ein paar Zentimetern, subjektiv fühlt es sich jedoch nicht so gut an. Das kann Einbildung sein und wird sich vielleicht nach ein paar Tagen legen.

Schön gelöst ist das Design. Es passt sich harmonisch an die aktuelle MacBook Pro Reihe an. Der Mtable verfügt über Gummifüße und steht rutschfest auf dem Schreibtisch. Zwei Gummistreifen im vorderen Bereich schützen das MacBook Pro vor unbeabsichtigten Kratzern, wenn es heraus oder hereingeschoben wird.

Auf der Oberseite ist eine kleine Mulde, in die ein Stift gelegt werden kann, ein kleines Detail, das ich aber mag.
Unter den Mtable passen derzeit nur bis zu 15“ große Laptops, das 17“ MacBook Pro bleibt somit außen vor.
Einen großen Nachteil hat der Mtable aus meiner Sicht. Denn trotz der auf der Rückseite des Mtable angebrachten Löcher, funktioniert der Abtransport der warmen Luft nicht ideal. Muss meine „große“ Grafikkarte arbeiten, hört der Lüfter, den ich sonst nur selten höre, gar nicht mehr auf zu pusten. Selbst bei minimalem Einsatz (z.B. beim Schreiben dieses Artikels) läuft dieser ständig.
Stelle ich auf die „kleine“ Grafikkarte um, ist der Lüfter bei normalem Einsatz nicht mehr zu hören. Das kann natürlich nicht Sinn und Zweck sein, nur die kleine Grafikkarte einzusetzen.

Wenn man, so wie ich, das MacBook Pro unter den Mtable stellt, sollte man darauf achten, dass man das MacBook Pro vorher eingeschaltet hat. An den ersten Tagen ist es mir passiert, dass ich das Notebook unter den Mtable geschoben habe, die Verkabelung vorgenommen habe, um dann erst fest zu stellen, dass ich vergessen hatte das Book einzuschalten. Also alles wieder abstecken, herausziehen, einschalten, zuklappen, drunter schieben, verkabeln, arbeiten. Lästig.
Idealer ist der Einsatz vielleicht für einen iMac. Hier kann man den Mtable nutzen, um die Tastatur darunter zu verstauen. Wobei – für knapp 80 Euro schiebe ich die Tastatur gerne irgendwo anders hin ;-)
Ich werde den Mtable noch ein wenig nutzen und zu einem späteren Zeitpunkt erneut darüber berichten, wie er sich im Dauereinsatz bewährt hat oder ob mich das abwärmebedingte Lüftergeräusch zur Aufgabe gezwungen hat.
Der Mtable ist z.B. bei cyberport.de für 79,90 Euro (zzgl. 5,99 Versand) oder bei Amazon für 65,90 Euro (inkl. Versandkosten) zu beziehen.
Über weitere Erfahrungsberichte würde ich mich freuen.
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