Ein Kommentar zur Schnittstellen-Geschichte brachte mich drauf: Liefert die USB-Schnittstelle der Apple-Rechner unter dem Label 2.0 (480 MBit/s) nur 1.1-Leistungswerte (12 MBit/s)? Das wäre ein echter Skandal, dachte ich gleich, und habe sofort ein paar Tests durchgeführt, aber mit den falschen Komponenten. Denn die USB-Sticks – vier an der Zahl – lieferten im Schnitt nur 10 MBit pro Sekunde. Erste Anzeichen für eine Verschwörungstheorie?!
Der erweiterte Test mit zwei USB-Festplatten brachte dann aber ganz andere Werte: Die schon etwas betagte Platte mit eigener Stromversorgung kam an meinem Macbook 2 GHz (nicht-Santa-Rosa) auf immerhin 200 MBit/s, was schon ganz ordentlich ist. Und meine Freecom-Platte ohne eigene Stromzufuhr brauchte auch nur drei Sekunden länger. Diverse Recherchen haben darüber hinaus ergeben, dass der USB-Port am Mac mit der Einführung der Intel-Prozessoren schneller geworden ist. Und die Mac-Laptops basierend auf der Santa-Rosa-Technik liefern statt der 500 Miliwatt jetzt sogar 1,1 Watt. Das bedeutet wohl eine weitere Verbesserung der USB-Datenrate. Dem werde ich auf jeden Fall weiter nachgehen.
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