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03.12.2007 - 14:53 - Michael Hülskötter

WLAN-Router von D-Link mit viel Technik für 60 Euro

WLAN-Router mit nützlichen Funktionen: DIR-300 von D-LinkD-Link wirft für wenig Geld (60 Euro) viel Technik auf den Markt. Die Rede ist vom neuen WLAN-Router DIR-300, der den DI-524 ablösen soll. Zu den Highlights des DIR-300 zählen folgenden Dinge:

  • Wifi-Verbindung gemäß IEEE 802.11g mit maximal 54 MBit/s. Dass D-Link bei diesem Gerät nicht auf den künftigen WLAN-Standard 802.11n setzt, ist vor allem dem Preis des Routers geschuldet.
  • Vier LAN- und ein WAN-Port. Damit lassen sich bei Bedarf kabelgebundene Komponenten ins Netzwerk einbinden, an den WAN-Port kommt das DSL-Modem.
  • WPS-Verschlüsselung, mit deren Hilfe sich neue WLAN-Clients per Knopfdruck ins drahtlose Netz einbinden lassen. Funktioniert bis dato aber leider nur unter Windows.
  • IGMP-Support fürs Internetfernsehen. IGMP lässt sich mit dem Broadcast-Gedanken des herkömmlichen Fernsehens vergleichen: Ein IP-Sender verschickt die TV-Datenpakete nur einmal und nachfolgende Router vervielfältigen und verteilen die Datenpakete an teilnehmende Rechner. IGMP ist Grundvoraussetzung für ein funktionierendes IP-TV.
  • Quality of Service (QoS) verteilt die gleichzeitig anfallenden Datenströme nach einer bestimmten Prioritätenliste. Dabei wird darauf geachtet, dass zeitkritische Anwendungen wie Internettelefonie (VoIP) höher priorisiert werden als beispielsweise Internetfernsehen.

Natürlich steht die Sicherheit auch im Vordergrund, und zwar mithilfe von VPN Passthrough, DMZ-Support und einer SPI-Firewall. VPN Passthrough erlaubt eine software-basierte Einwahl in den Router von außen via Internet (Virtual Private Network). DMZ steht für demilitarisierte Zone und beschreibt die Möglichkeit, bestimmte Netzwerkkomponenten wie einen Webserver vom Rest des Netzwerks zu trennen. Damit genießt der DMZ-Server seitens der Firewall einen anderen Schutz als der Rest des lokalen Netzwerks.

Eine Firewall basierend auf Stateful Packet Inspection (SPI) überprüft jedes Datenpaket auf mögliche "Eindringlinge" hin. Dabei darf ein IP-Paket die Firewall nur dann passieren, wenn es auch explizit aus dem Netzwerk heraus angefordert wurde. SPI gilt als eine der sichersten Sicherheitsmechanismen. Daneben lassen sich in der Firewall des DIR-300 jugendschützende Funktionen und diverse Contentfilter für den Schutz der Netzwerkteilnehmer einrichten. Contentfilter des DIR-300 arbeiten mithilfe von Black- und White-Listen, in denen zum Beispiel verbotene Webadressen eingetragen werden (schwarze Schafe).

Auf soviel WLAN-Router müssen wir allerdings noch ein wenig warten, denn erst im Februar 2008 will D-Link den DIR-300 zu einem Preis von 60 Euro auf den Markt bringen.

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