Vor genau zwei Wochen haben wir über den neuen MediaPlayer-350 WLAN von Freecom berichtet, mit dem sich drahtlos Multimedia-Inhalte vom PC oder Notebook auf Fernseher und/oder Hifi-Verstärker streamen lassen.Allerdings fanden wir die dazu gehörige Pressemeldung nicht sehr ausführlich. Daher hatten wir fünf Fragen an Freecom gemailt, deren Antworten noch ausstehen. Bis heute. Denn hier kommen sie:
Frage: Laut der Presseinfo lassen sich auch hochaufgelöste Inhalte drahtlos streamen. Setzt Freecom hierfür auf den künftigen WLAN-Standard 802.11n?
Antwort von Freecom: Da dieser Standard bisher noch nicht offiziell von der IEEE verabschiedet wurde, gibt es diesbezüglich noch keine konkreten Planungen.
Anmerkung: Ein bisschen komisch ist das ja schon, denn andere machen es längst vor, dass sich 802.11n-basierte Komponenten bereits verkaufen lassen. Zudem hat die Wifi Alliance damit begonnen, 11n-Geräte zu zertifizieren. Und dass sich am aktuellen Draft 2.0 noch wirklich was ändern wird, ist kaum anzunehmen.
Aber ok, Freecom hat mit WLAN-Adapter nicht wirklich was am Hut und damit sicherlich ein wenig die Sorge, dass ein 11n-basierter Mediaplayer nicht vollständig kompatibel mit 11g-Clients wäre.
Frage: Verfügt das Gerät über einen Scart- und/oder HDMI-Anschluss, an dem sich beispielsweise HDTV-fähige LCD-Fernseher anschließen lassen?
Antwort von Freecom: Nein, ein Scart- und HDMI-Anschluss sind nicht vorhanden.
Anmerkung: Auch das ist in Zeiten hochaufgelöster Inhalte eine Entscheidung, die so nicht ganz nachvollziehbar ist. Warum adressiert dann Freecom mit dem MediaPlayer-35 WLAN überhaupt HD-Content?
Frage: Welches Plattenformat lässt sich im MediaPlayer-350 WLAN einbauen, bis zu welcher maximalen Größe und welche Dateiformate werden hierbei unterstützt?
Antwort von Freecom: Es lassen sich 3,5-Zoll-Festplatten vom Typ IDE einbauen, die eine Kapazität bis zu 500 GByte unterstützen. Die Festplatte kann mit FAT32 und NTFS formatiert werden.
Anmerkung: Auch hier sind wir ein wenig irritiert. Warum kommt der veraltete IDE-Anschluss zum Einsatz, und nicht der aktuelle Serial-ATA-Port? Gerade bei hochaufgelösten Inhalten mit hohen Bitraten könnte sich der IDE-Port als Flaschenhals entpuppen.
So, damit sind schon mal drei von fünf Fragen beantwortet. Die restlichen zwei liefern wir nach, sobald uns diese erreicht haben. Versprochen!
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