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30.05.2007 - 10:53 - Michael Hülskötter

Nachtrag zum drahtlosen MediaPlayer-350 WLAN von Freecom

Freecom Mediaplayer-350 WLAN (Bild: Freecom)Vor genau zwei Wochen haben wir über den neuen MediaPlayer-350 WLAN von Freecom berichtet, mit dem sich drahtlos Multimedia-Inhalte vom PC oder Notebook auf Fernseher und/oder Hifi-Verstärker streamen lassen.

Allerdings fanden wir die dazu gehörige Pressemeldung nicht sehr ausführlich. Daher hatten wir fünf Fragen an Freecom gemailt, deren Antworten noch ausstehen. Bis heute. Denn hier kommen sie:

Frage: Laut der Presseinfo lassen sich auch hochaufgelöste Inhalte drahtlos streamen. Setzt Freecom hierfür auf den künftigen WLAN-Standard 802.11n?

Antwort von Freecom: Da dieser Standard bisher noch nicht offiziell von der IEEE verabschiedet wurde, gibt es diesbezüglich noch keine konkreten Planungen.

Anmerkung: Ein bisschen komisch ist das ja schon, denn andere machen es längst vor, dass sich 802.11n-basierte Komponenten bereits verkaufen lassen. Zudem hat die Wifi Alliance damit begonnen, 11n-Geräte zu zertifizieren. Und dass sich am aktuellen Draft 2.0 noch wirklich was ändern wird, ist kaum anzunehmen.

Aber ok, Freecom hat mit WLAN-Adapter nicht wirklich was am Hut und damit sicherlich ein wenig die Sorge, dass ein 11n-basierter Mediaplayer nicht vollständig kompatibel mit 11g-Clients wäre.

Frage: Verfügt das Gerät über einen Scart- und/oder HDMI-Anschluss, an dem sich beispielsweise HDTV-fähige LCD-Fernseher anschließen lassen?

Antwort von Freecom: Nein, ein Scart- und HDMI-Anschluss sind nicht vorhanden.

Anmerkung: Auch das ist in Zeiten hochaufgelöster Inhalte eine Entscheidung, die so nicht ganz nachvollziehbar ist. Warum adressiert dann Freecom mit dem MediaPlayer-35 WLAN überhaupt HD-Content?

Frage: Welches Plattenformat lässt sich im MediaPlayer-350 WLAN einbauen, bis zu welcher maximalen Größe und welche Dateiformate werden hierbei unterstützt?

Antwort von Freecom:
Es lassen sich 3,5-Zoll-Festplatten vom Typ IDE einbauen, die eine Kapazität bis zu 500 GByte unterstützen. Die Festplatte kann mit FAT32 und NTFS formatiert werden.

Anmerkung: Auch hier sind wir ein wenig irritiert. Warum kommt der veraltete IDE-Anschluss zum Einsatz, und nicht der aktuelle Serial-ATA-Port? Gerade bei hochaufgelösten Inhalten mit hohen Bitraten könnte sich der IDE-Port als Flaschenhals entpuppen.

So, damit sind schon mal drei von fünf Fragen beantwortet. Die restlichen zwei liefern wir nach, sobald uns diese erreicht haben. Versprochen!

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