Das Zentrum eines jeden drahtlosen Netzwerks stellt der Access Point dar, der als Zugangspunkt für alle WLAN-Clients ins Internet fungiert und obendrein aus allen Computern ein funktionierendes Netzwerk macht.
Hierbei lassen sich zwei Typen unterscheiden: Reine Access Points und WLAN-Router. Einfache Access Points arbeiten als Bridge oder Repeater. Hiermit verbinden Sie beispielsweise zwei APs miteinander, um die Reichweite des Netzwerks zu erhöhen.
Die zwei Variante sind WLAN-Router, die eine größere Zahl an WLAN-Clients vernetzen und ins Internet bringen. Hierzu haben viele Modelle bereits ein DSL-Modem eingebaut, was die Handhabung und Konfiguration erheblich erleichtert.
Tipp: Falls Sie ein DSL-Modem von Ihrem Internet Service Provider kostenlos bekommen haben, ist ein WLAN-Router ohne Modem die günstigere Wahl. Ein weiterer Vorteil der Router-mit-Modem-Lösung ist die eingebaute Firewall, die Ihr Netzwerk relativ sicher vor ungebetenen Gästen macht.
Die zweite Komponente, die Sie für jedes funktionierende WLAN brauchen, sind natürlich ein oder mehrere WLAN-Clients, also PCs oder Notebooks mit WLAN-Adapter.
Natürlich können Sie sich auch mit einem WLAN-PDA wie dem Pocket Loox C550 von Fujitsu Siemens drahtlos verbinden. Dieses Gerät ist nämlich standardmäßig mit einer WLAN-Karte ausgestattet.
Das gilt übrigens auch für die allermeisten Notebooks, die Sie kaufen können. Schuld daran ist die Centrino Mobiltechnologie von Intel, die in jedem Laptop mit Centrino-Logo einen WLAN-Adapter vorsieht.
Für alle anderen Computer gilt: nachrüsten. Am einfachsten geschieht dies mit einem USB-basierten Adapter, den Sie sowohl am PC als auch am Notebook anschließen können.
Notebooks ohne Centrino lassen sich mithilfe spezieller Karten WLAN-tauglich machen, die im PCMCIA-Schacht verschwinden, was die Handhabung einfacher macht als mit einem USB-Adapter. Allerdings benötigen die Notebookkarten mehr Strom, was wiederum ungünstiger ist.
Ach ja, und für Desktop-PCs mit freiem PCI-Steckplatz gibt es auch den passenden WLAN-Adapter. Empfehlenswert ist das allerdings nicht, da Sie den PC aufschrauben, die PCI-Steckkarte einbauen und den PC wieder zuschrauben müssen. Das ist nicht immer ein Spaß.
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