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11.12.2007 - 14:17 - Michael Hülskötter

Praxistest: Horstbox von D-Link mit den wichtigsten Funktionen

Die Horstbox von D-Link: ein erster BlickSo, heute ist sie fällig, die Horstbox von D-Link. Viel zu lange schon fristet sie ihr tristes Dasein in ihrem Karton, ohne Tageslicht, ohne vernünftige Sauerstoffzufuhr, ohne persönliche Ansprache. Darum habe ich sie heute von ihrem Schicksal erlöst und ihr die Freiheit geschenkt. Nein, nicht was Sie meinen, ich habe die D-Link-Box nicht verschenkt. Ich habe sie ausgepackt, ans Stromnetz angeschlossen und mir die wichtigsten Funktionen angesehen. Und davon handelt diese Geschichte.

Zunächst fällt erst mal auf, wie ausladend die Horstbox ist. Klar, D-Link wollte eine Menge Anschlüsse unterbringen: 1x DSL-Modem, 2x ISDN, 2x analog, 2x USB, 4x LAN, 1x Reset, 1x WLAN-Taste, 1x Strom, 1x WLAN-Antenne. Das ist eine Menge Holz, aber weniger wäre echt mehr gewesen. Weniger ausladend, mein ich. Wie auch immer: Die Horstbox hat eine Menge zu bieten, mehr vielleicht, als ein einzelner Anwender überhaupt nutzen kann:

Alles auf einen Blick: So präsentiert sich die aufgeäumte Bedieneroberfläche der Horstbox-Software

WLAN-Router: Der Wifi-Router ist standardmäßig mit einem WPA-Schlüssel geschützt (wie sein Counterpart Fritzbox übrigens auch), den man aber leicht auf der Unterseite des Geräts findet und im WPA-Feld des WLAN-Fensters von Mac OS X einträgt. Die IP-Adresse der Horstbox ist 192.168.0.1, Benutzer und Kennwort lauten "admin". Leider unterstützt das WLAN-Modul nur 54 MBit/s und eine eher mäßige Reichweite.

DSL-Modem: Das Modem beherrscht ADSL2+, womit es eine Internetbandbreite von maximal 24 MBit/s unterstützt. Damit bietet es erst mal genug Zukunftssicherheit.

Mit der HorstBox können Sie auch telefonieren – das richtige Gerät vorausgesetztTelefonanlage: Sie können an der Horstbox zwei analoge Telefone/Faxe anschließen und diesen eine interne Telefonnummer zuweisen. Es lassen sich aber auch bis zu vier ISDN-Geräte mit dem D-Link-Router verbinden, allerdings nur über eine kleine externe Telefonanlage, da die Horstbox ja nur einen externen ISDN-Port bietet. Sie können das Gerät aber auch für Internettelefonate nutzen. Hierfür müssen Sie lediglich die Daten Ihres SIP-Providers eintragen und den angeschlossenen Telefonen Rufregeln verpassen.

Der Drucker wird richtig erkannt – nur drucken will er (noch) nichtPrintserver: An einen der beiden USB-Anschlüsse lässt sich laut D-Link ein kompatibler USB-Drucker anschließen (GDI-Geräte bleiben wie so oft außen vor). Das soll sogar unter Mac OS X 10.4 und 10.5 funktionieren, wozu es auch ein PDF gibt, das die Vorgehensweise genau beschreibt. Leider ist es mir bis dato (noch) nicht gelungen, anhand dieser Beschreibung meinen HP zum Drucken zu überreden. Aber ich bleibe dran!

Ethernet-Switch: Bis zu vier verkabelte Geräte können Sie an der Horstbox anschließen. Das ist vor allem für Computer praktisch, die ohne WLAN auskommen müssen. Aber auch einen netzwerk-basierten Festplattenspeicher können Sie mit solch einem LAN-Port verbinden.

Gemeinsam Daten teilen und nutzen – mit der Netzwerkfreigabe und dem passenden DatenträgerDatenstation: Am zweiten USB-Port können Sie einen externen Datenträger wie einen USB-Stick oder eine Festplatte anschließen und diese im Netzwerk freigeben. Damit lassen sich Daten zentral mit anderen austauschen, bearbeiten und weitere Dinge tun. Sie können auf diesem Weg beispielsweise auch Ihre komplette Musiksammlung zur Verfügung stellen, anstatt via iTunes die Mediakollektion zu teilen. Der Router ist nämlich immer an, Ihr Mac nicht.

Wie die Netzwerkfreigabe mit der HorstBox unter Mac OS X genau funktioniert, erfahren Sie demnächst hier auf diesem Sender. So wie weitere Betrachtungen zur D-Link-Box...

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