Passend zum aktuellen Videocast "iPod touch" auf gadgetvideo.de kam gestern in der Redaktion endlich unser Testmuster an. Klar, gleich mal auspacken, das schöne Teil, und damit rumspielen. Zunächst ist jedoch ein wenig Arbeit notwendig, denn auf dem Player befindet sich – nix, bis auf die Programme Safari, YouTube, Kalender, Kontakte, Uhr, Rechner und Tools zum Abspielen von Musik, Videos, Fotos und natürlich der iTunes Music Store.
So hab ich erst mal iTunes auf meinem Mac gestartet und probehalber ein paar Musikstücke und Podcasts mit dem touch synchronisiert. Und dann – Staunen und große Augen. Klar, ich hatte das schöne Stück schon mal in meinen Händen. Aber es ist doch ganz was anderes, sich damit in Ruhe und ausführlich zu beschäftigen.
Allein schon die Bedienung des iPod touch ist ein Hochgenuss: Keine Knöpfe, nur eine kleine Mulde zum Beenden der Programme und Tools sowie ein kleiner Ausschalter an der Oberseite des Players. Selbst das Entriegeln geschieht mithilfe eines digitalen "Schiebemechanismus". Und der Rest ist: "Touchen". Ganz intuitiv, ohne Gewalt, ohne Druckpunkte, einfach schön.
So, jetzt mal schnell auf "Musik" getippt und "Alben" aktiviert. Dann der erste Versuch: Ja, das Drehen des iPod touch von Hochkant ins Querformat lässt automatisch den Coverflow-Modus erscheinen, und man blättert mühelos durch seine digitalen CD-Cover – sofern vorhanden. Das ist leider immer noch nicht perfekt in iTunes gelöst, vor allem dann, wenn man wie ich deutschsprachige Alben oder anderes exotisches Zeugs hört.
Aber gut, das soll meine Begeisterung nicht schmälern. Dann heißt es die passende Musik ausgewählt. Eric Clapton? Nee, jetzt nicht. Die Firma? Zu früh am Tag. Kubanische Rhythmen? Genau, die spanische Fassung von Stings "Fragile". Passt. Doch da: Die erste Inkonsistenz! Im Coverflow-Modus lässt sich die Lautstärke nicht regulieren. Hierfür muss man erst wieder in die Normalansicht wechseln. Dort kann man auch per Fingertip ein Musikstück weiter oder zurück springen.
Was auch toll ist: Selbst das Durchforsten einer großen Musikdatenbank geschieht dank intuitiven Verschiebens der Liste mit den Finger schnell und mühelos. Und wenn man ein Lied startet, springt das Tool direkt in das passende Album. Nicht immer gewünscht, aber in bestimmten Situationen ganz praktisch. Schade, dass man diese Einstellung nicht anpassen kann, sodass der Player zum Beispiel alle Musikstück des Interpreten automatisch listet. Kommt vielleicht noch.
Apropos Einstellungen: Die können mühelos vorgenommen werden, während die Musik im Hintergrund weiterläuft. Und das geschieht wie alles andere auch am iPod touch mit wenigen Berührungen per Fingerkuppe. Ok, zurück zum Musikplayer. Berührenswert ist nämlich auch das Symbol "Weitere", hinter dem sich die Optionen "Hörbücher", "Compilations", "Komponisten", "Genres" und "Podcasts" verbergen. Vor allem letzteres ist für Podcaster und deren Fans sehr interessant: Eigene Produktionen können auf den iPod kopiert werden genauso wie fremde Casts, die man sich meist kostenlos aus dem iTunes Music Store besorgen und mit dem touch syncen kann.
Im zweiten Teil gibt's bald mehr Infos rund Videoclips, mobiles Internet, Diashows und Co.
Läuft: Mac OS X 10.5 "Leopard" von der Firewire-Festplatte
Aktualisierte Netzbetreibereinstellungen von O2 ermöglichen Tethering
iPhone – eine Auspackzeremonie
iMac Sondermodell mit Trackpad für 999,90 Euro
Wenn Sie noch keinen Benutzernamen und Passwort haben, müssen Sie sich vorher registrieren.
Passwort vergessen?
Registrieren
Eventübersicht
Nachrichtenarchiv
Lexikon
Kontakt
Mediadaten
Impressum