Wem die klassische zweidimensionale Schreibtisch-Metapher zu langweilig und altbacken erscheint, sollte einen Blick auf BumpTop werfen. Leopard (10.5) vorausgesetzt, schiebt sich das Programm vor den Mac Schreibtisch, und ersetzt diesen durch einen Raum mit vier Wänden. Der gewohnte Desktop stellt dabei den Boden dar.
Dateien und Ordner lassen sich herumwirbeln, an die Wand pinnen, oder als Stapel organisieren. Sowohl Expose als auch Spaces funktionieren wunderbar mit dem Programm zusammen, und BumpTops eigene Visualisierungen und Effekte kann man ebenfalls als gelungen betrachten.
Für 29 US-Dollar kann man auf die Pro-Version upgraden, die es einen erlaubt unbegrenzt viele Notizzettel anzulegen, sowie Multitouch-Gesten und noch ein paar weitere Funktionen freischaltet.
Im aktuellen Entwicklungsstadium ist BumpTop mehr Spielerei als tatsächlicher Nutzgewinn, nichtsdestotrotz ist das Konzept sehr spannend. Es könnte sich lohnen, das Programm im Auge zu behalten. Die Windows-Version bietet zum Beispiel Widgets für Twitter und Facebook, auf dem Mac wäre die Integration von Dashboard auf dem 3D-Schreibtisch eine denkbare Lösung.
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