Nachrichten » Software

17.09.2008 - 16:45 - Lars Heidemann

Durchgespielt: Star Wars – The Force Unleashed

Getestet: Star Wars The Force Unleashed

Gesehen, gekauft, getestet.

THQ hat am 10. September Star Wars The Force Unleashed vorgestellt. Für 7,99 Euro wandert das Spiel auf das iPhone oder den iPod touch.

Star Wars Intro

Wenn man bedenkt, dass beide Geräte eigentlich keine Spielekonsole sind und wir uns in der Gesellschaft von Nintendo DS, Playstation 3, Wii, und Xbox befinden, müsste man beeindruckt sein.

Die Entwickler haben sich mangels analoger Eingabemöglichkeiten über eine alternative Steuerung Gedanken gemacht. Und, das muss man ihnen lassen, ist ihnen geglückt.

Star Wars The Force Unleashed: Kämpfen mit dem Laserschwert und der Macht mittels Gesten

Während des Spielgeschehens, das sich über sechs Kapitel erstreckt, lernt man immer mehr Gesten kennen, um die Macht auf defensive oder offensive Weise zu nutzen. Anfangs beherrscht man zwei Kräfte, die man durch ein Trainingsprogramm, das am Anfang jedes Kapitels stattfindet, schnell verinnerlicht. Nach dem Abschluss eines Kapitels werden weitere Kräfte freigeschaltet, die man dann wieder trainiert. So muss man nicht schon zu Beginn des Spiels alle Kombinationen auswendig lernen, sondern lernt diese Schritt für Schritt anzuwenden.

Star Wars The Force Unleashed: Noch mehr Gesten

Selbstverständlich kann man auch sein Laserschwert verwenden, wenn einmal mal die 'Macht' ausgeht. Man pariert dann die Angriffe, in dem man mit dem Finger eine Bewegung in einen Quadranten des Bildschirms auf dem iPhone ausführt, der dem angezeigten Quadranten in den roten Kreisen entspricht. Das hört sich komplizierter an, als es ist. Es kann aber dazu führen, dass es auf dem Bildschirm recht unübersichtlich wird. Zumal man das Parieren und das Nutzen der Macht herrlich kombinieren kann.

Wer immer schon einmal so elegant wie Darth Maul kämpfen wollte, kann sich in diesem Spiel austoben.

Star Wars The Force Unleashed: Kombination aus Laserschwert und Macht im Kampf

Bei manchen Gegnern ist es auch zwingend notwendig deren Angriffe erst zu parieren und diese dann mit Hilfe der Macht zur Strecke zu bringen.

Star Wars The Force Unleashed: Hintergrundgrafiken statt Animation

Um Grafikleistung zu sparen, wurden Hintergrundgrafiken verwendet, die über die kompletten Sequenzen eingeblendet bleiben. Das mag dem verwöhnten Rollen-Spieler oder Ego-Shooter etwas billig erscheinen, aber die Grafiken sind allesamt sehr liebevoll und Detailreich gestaltet.

Star Wars The Force Unleashed: Liebevolle Illustrationen

Und ganz nebenbei: Man bemerkt während des Kämpfens meist auch gar nicht, dass sich die Umgebung nicht großartig verändert. Die Gegner halten einen schon ausreichend auf Trab.

Das ist fast wie in der Fernsehwerbung für den VW Passat CC.

Fazit

Der Charakter bewegt sich eigenständig durch die Spielwelt, man hat keinerlei Einfluß darauf. Eigentlich schade, aber das Spiel ist ja nicht so komplex erdacht, als das man es z.B. mit Myst vergleichen könnte. Da wären wir aber auch schon bei dem wunden Punkt. Bei Enigmo habe ich tagelang Spaß. Star Wars The Force Unleashed habe ich in unter zwei Stunden durchgespielt. Die sechs Kapitel lassen sich in zwei Schwierigkeitsstufen erspielen, stellen aber keine große Herausforderung dar. Natürlich kann man noch eine Art Highscoremodus nutzen, in dem man (fast) alle Fähigkeiten gegen die in Wellen heranstürmenden Gegnern ausprobieren kann, bis man umkippt. Wem das Genre liegt, mag also durchaus Spaß daran haben. Die Grafiken lohnen sich sehr, jeder Illustrator wird seine Freude daran haben. Aber für 7,99 Euro hätte es nicht auf mein iPhone gemusst. Dann spiele ich lieber noch eine Runde Enigmo.

Star Wars The Force Unleashed: Charakter nicht zu steuern

Im Übrigen, alle Programme von Pangea Software werden derzeit sehr günstig angeboten und für den Preis von Star Wars The Force Unleashed, kann ich Billy Frontier, Enigmo und Cro-Mag Rally zusammen kaufen ;-)

weitere Artikel aus dem Bereich Software

Mac OS 10.5.5 gestern Abend veröffentlicht
Tipp: Photoshop-Video-Workshop für Fortgeschrittene

weitere Artikel

Mail never sleeps
iMac Sondermodell mit Trackpad für 999,90 Euro

Zum Archiv September 2008

Kommentare - 0 von 0

Kommentar verfassen

Wenn Sie noch keinen Benutzernamen und Passwort haben, müssen Sie sich vorher registrieren.

Suche


QuickFinder

Tag-Cloud

Mein mackauf

Passwort vergessen?
Registrieren

Service

Eventübersicht
Nachrichtenarchiv
Lexikon
Kontakt
Mediadaten
Impressum