Meistens sind wirklich gute Lösungen so einfach, dass man sich immer wieder die Frage stellt: »Verdammt, warum bin ich darauf gekommen?« Was natürlich Quatsch ist. Denn wenn es einfach wäre, vermeintlich einfache und naheliegende sowie bestens funktionierende Dinge zu entwickeln, hätte Microsoft nicht sowas wie den Zune erfunden. ;-)
Worüber ich mich so freue? Über Instapaper! Marco Arment, der schon die superschnelle und schicke Bloglösung tumblr entwickelte, hat eine sauschnelle und supersimple Lösung für uns Vielsurfer und Nochmehrleser entwickelt, die dem Faden der Ariadne ebenbürtig ist.
Denn mit Instapaper hat man ein virtuellen Zettelkasten für Webseiten. Einfach das Bookmarklet in die Lesezeichenleiste ziehen, eine Website, die man später nochmals besuchen will, ansurfen, auf den Verweis klicken – fertig!
Instapaper erlöst mich von dem Linkchaos auf meinem Schreibtisch und macht es obsolet für mich, Ordner anzulegen, die Krams, mehr Krams und Krimskrams heißen und in denen sich hunderte von Links ansammeln. Das Registrieren dauert übrigens geschätzte fünf Sekunden, dann kann's direkt losgehen. Danke Marco!
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