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25.10.2007 - 15:30 - Michael Hülskötter

Noch 26,5 Stunden: Die wichtigsten Funktionen von OS X "Leopard"

Jetzt sind es noch gut 26 Stunden, bis Leopard offiziell das Licht der Mac-Welt erblickt. Noch genug Zeit also, die wichtigsten Features ein wenig genauer vorzustellen:

Der neue Desktop von LeopardDer neue Desktop: Neu ist die halbtransparente Menüleiste und das 3D-Dock inklusive Spiegelungen. Sehr hübsch und sehr verspielt. Dieser 3D-Look findet man übrigens in allen Bereichen Leopards. Praktisch ist aber auch "Stacks", mit dessen Hilfe sich verwandte Dateiformate stapeln lassen. So ordnet Leopard beispielsweise geladenen Objekte und Dokumente. Aber auch Daten aus dem Internet werden als Downloads gestapelt. Damit behält man stets den Überblick.

Der neue Finder von LeopardDer neue Finder: Man stelle sich vor, dass Verzeichnisse keine bloße Ansammlung von Dateinamen mehr sind, sondern eine 1:1-Abbildung sämtlicher Dokumente, Videos, Bilder und mehr. Der neue Leopard-Finder entspricht genau diesem Gedanken. Jedes Dokument, jedes Bild und jedes Video kann man blättern, basierend auf Cover Flow. Und werden genauso angezeigt, wie sie aussehen: So werden Videos beispielsweise als Vorschau direkt abgespielt. Das hilft natürlich beim Auffinden der richtigen Datei.

Die neue Übersicht von LeopardDie neue Übersicht: Man sucht ein ganz bestimmtes Bild, weiß aber nicht genau, wie es aussieht, will aber deshalb nicht jedes Mal iPhoto öffnen. Mit der neuen Funktion "Übersicht" ist diese Vorgehensweise Geschichte. Bilder lassen sich direkt aus dem Finder heraus als Vorschau anzeigen, aber auch Keynote-Präsentationen kann man auf diese Art durchwühlen, ohne sie öffnen zu müssen. Und per Mausklick auf das Doppelpfeilsymbol öffnet sich die Datei im Vollformat – egal, ob Bild oder Videoclip.

Die neue Time Machine von LeopardDie neue Time Machine: Das hat schon jeder erlebt: Eine ältere Version eines wichtigen Dokuments wurde nicht zwischengespeichert, sondern einfach mit neuen Inhalten überschrieben. Aber genau diese ältere Version wäre gerade immens wichtig. Und genau hierfür gibt es Time Machine: Das Backuptool schreibt das komplette System zum Beispiel auf eine externe Festplatte und merkt sich zudem jeden einzelnen Tag und wie das System zu diesem Zeitpunkt aussah. Damit lässt sich jede Datei wieder genau so rekonstruieren, wie man das will. Oder das komplette System. Natürlich arbeitet Time Machine inkrementell: Es werden nur die Dateien gesichert, die auch geändert wurden.

Die neue Funktion Spaces von LeopardDie neue Funktion "Spaces": Also, mir geht es jeden Tag so: Zuerst öffne ich Entourage, dann Firefox, irgendwann GraphicConverter und  SnpNDrag, dann Word oder TextEdit, später noch iTunes und iChat, ach ja, und die Vorschau bzw. Acrobat Reader stehen auch permanent offen. Das ist dann spätestens der Moment, an dem ich mir virtuelle Arbeitsbereiche wünsche, die man im Linux-Land schon seit Jahren kennt und schätzt. Einen Desktop für Office, einen für Internet (Firefox, Entourage), einen für die Bildbearbeitung und einen für den Spaß. Und jeder "Space" steht für sich alleine und kann per Taste aufgerufen werden. Endlich wieder Ordnung auf meinem Mac.

Die neue Funktion Boot Camp von LeopardDie neue Funktion "Boot Camp": Ja, es soll sie geben, die Mac-Windows-User. Sei es aus Gewohnheit, sei es wegen bestimmter Windows-Anwendungen oder aus purer Neugier. Aber deshalb zwei Computer auf oder unter den Schreibtisch stellen? Lieber nicht. Dann lieber Boot Camp aktivieren, das unter Leopard zum Standard-Repertoire gehört. Partitionierung und Installation erfolgen auf einen Rutsch, und die Apple-Hardware wie iSight und Fernbedienung steht auch unter Boot Camp zur Verfügung. Es werden übrigens Windows XP und Vista unterstützt. Und selbst ein bereits installiertes Boot Camp soll laut Apple problemlos unter Leopard laufen.

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