Ich höre noch die Unkenrufe, dass Apple Hardware teurer sei, kein Vergleich zu vergleichbaren Rechnern anderer Marken.
Im Tagesgeschäft zählen aber auch die "Unterhaltskosten", die Total Cost of Ownership. Und hier punktet Apple (neben Marken wie HP).
Die Stiftung Warentest hat pro Hersteller drei präparierte Rechner zur Reparatur eingeschickt. Die Defekte waren jedes Mal identisch: verschmutzte DVD-Linse, eine fehlende Taste sowie eine defekte Netzwerkbuchse. Alle Anbieter reparierten zwar die defekten Rechner, allerdings dauerte dies bei Samsung oder Medion-Geräten gut und gerne vier Wochen.
Bei Apple oder HP hingegen vergingen durchschnittlich fünf Tage.
Aber nicht nur in der Laufzeit konnten die beiden Hersteller überzeugen, auch bei den Kosten gab es einen Vorsprung. Mussten Testkunden bei Fujitsu 233 Euro bezahlen, berechnete HP für den gleichen Schaden 78 Euro.
Bewertet wurden auch entstehende Kosten durch Hotlines. Hier entstanden bei Toshiba im Schnitt 4,75 Euro und bei Medion 6,90 Euro. Fairerweise muss man sagen, dass auch Apples Hotline nicht kostenlos ist und man auch hier schon einmal etwas länger warten muss.
Moniert hatte Stiftung Warentest außerdem, dass viele Hersteller lieber Komponenten direkt tauschen, statt diese zu reparieren. Dies sei aber teurer und aus ökologischen Gründen nicht immer sinnvoll.
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