In den letzten Tagen geisterten viele Gerüchte durchs Netz. Einige davon sind schon über ein Jahr alt, scheinen aber am 26. Januar 2010 in einer Präsentation von Apple Erfüllung zu finden.
So berichten Mac Rumors und TechCrunch, dass Apple sich Domains beginnend mit islate unter verschiedenen TLDs gesichert hat. Wie in der Vergangenheit so oft, hat MarkMonitor die Domains schon 2006 gesichert. Eine whois Abfrage von islate.com ergibt z.B.:
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Kurzzeitig war aber Apple als Inhaber ersichtlich.
TechCrunch hat in bekannter Manier die Indizien aufbereitet. Dabei hat man herausgefunden, dass die Firma Slate Computing die Marke „iSlate“ für die Klassen Computer, Software und dutzende andere eingetragen hat (in den USA und Europa).
Laut fscklog hat die gleiche Anwaltskanzlei, die damals die Marke MacBook eingetragen hat, auch iSlate für Slate Computing eintragen lassen. Slate Computing sitzt dabei im gleichen Gebäude der Karibikinseln Trinidad und Tobago, wie damals Ocean Telecom Services, die die Marke iPhone haben eintragen lassen.
Slate bedeutet im Englischen auch Schiefertafel. Also den älteren Semestern unter uns noch als „Eingabegerät“ der Volksschule bekannt.
Ob Apple nun iSlate oder Magic Slate (diese Marke wurde ebenfalls von Slate Computing eingetragen) vorstellt, bleibt offen. Es könnte sich hierbei dann sowohl um ein Tablet-Mac handeln, als auch um ein Eingabegerät, wenn man die Stringenz der Nutzung des Wortes Magic im Apple Umfeld weiterführt.
Ich würde mir beides wünschen, einmal ein kleines Gerät, mit dem man in iPhone-Manier arbeiten kann, die Bewegungssensoren nutzt und um Anwendungen für die Steuerung der Bürokommunikation erweitern kann. Zum anderen ein Eingabegerät, ähnlich einem Grafiktablett, das mir die Steuerung und Eingabe am Mac vereinfacht.
In Kombination mit dem von macnews.de beschriebenen Patentantrag über eine neuartige Touchscreen-Oberfläche würde es das Arbeiten am und mit dem Computer revolutionieren.
Vielleicht passt dazu auch die Stellenausschreibung Apples. Hierin wird Unterstützung für das iWork Team gesucht. Entscheidender Aspekt der Stellenausschreibung ist der Hinweis auf die Notwendigkeit der Erfahrung in der Programmierung von RIA oder kollaborativer Software. iWork als CloudWork?
Was wir zu erwarten haben bleibt offen und wird uns erst am 26. Januar 2010 offenbart. Die Gerüchteküche ist doch zu verlockend, um nicht darin herumzumischen.
Stay tuned.
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