Was die mitgelieferte Software betrifft, haben wir Mac-User eigentlich keinen Grund zur Klage. Es wird fast alles mitgeliefert, was man braucht. Von den iApps über iLive bis hin zu diversen Tools und Utilities im Dienstprogramme-Ordner.
Aber gerade dort fehlen ein paar Kleinigkeiten. Zum Glück gibt es ein paar kostenlose Tools, mit denen man die Lücken schließen kann. Dazu zählt der Klassiker Onyx genauso, wie einige andere, nicht ganz so bekannte Tools. Ich gebe zu, dass es noch weit mehr nützliche Utilities gibt als ich hier aufgeführt habe. Aber das hier ist in meinen Augen die absolut notwendige Grundausstattung.
1. Onyx ist ein Muss. Das Tool hält den Rechner in Schuss, prüft und repariert die Zugriffsrechte, löscht nicht mehr benötigte Log- und Cache-Dateien und hilft mit diversen weiteren Funktionen bei der Systempflege. Darüber hinaus kann es den Papierkorb Zwangsentleeren. Ein Feature, das man spätestens dann zu schätzen weiß, wenn sich der Papierkorb nicht auf herkömmlichem Weg leeren lässt, weil eine “geschützte” Datei drin liegt. Onyx erspart einem dann den umständlichen Weg über das Terminal.
2. Wessen Festplatte schon mal unerwartet das Zeitliche gesegnet hat, wird den SMARTReporter zu schätzen wissen. Das kleine Tool hängt in der Menüleiste und überwacht permanent den S.M.A.R.T.-Status der Harddisk. Bahnt sich ein Defekt an, signalisiert das Tool den drohenden Verlust und man kann zumindest noch versuchen seine Daten zu sichern. Den S.M.A.R.T.-Status zeigt zwar auch das Festplatten-Dienstprogram an, aber wer schaut da schon regelmäßig rein?
3. Ob man Growl wirklich braucht sei einmal dahin gestellt. Ich finde das kleine Tool sehr nützlich. Es macht viele Programme mitteilsamer, als sie es ohne Growl wären. So meldet mein RSS-Reader, wenn neue Meldungen eingetroffen ist oder dass ein FTP-Upload beendet ist, ohne dass das jeweilige Programm im Vordergrund sein muss.
4. Seit es Spotlight gibt, hat sich meine Art der Datenhaltung- und Pflege radikal geändert. Dokumente, Mails und sonstige Dateien sortiere ich nur noch grob. Eine strukturierte Ablage in detailliert verästelten Ordnerbäumen erspare ich mir mittlerweile. Denn dank Spotlight finde ich auch im größten Datenchaos alles wieder. Aber manchmal wünsche ich mir ein besseres Interface mit mehr Optionen für die OS-X-interne Suchmaschine. Hier hilft mir das Tool Spotlaser weiter.
5. Auch wenn die Qualitäten des Quicktime-Formats unbestritten sind, die meisten Videos liegen in anderen Formaten vor. Hier hilft Perian weiter. Es erweitert den Quicktime-Player um die wichtigsten Codecs, beispielsweise für DivX, WMA und diverse andere Formate.
6. Leider unterstützt Perian nicht das Windows-Media-Format (WMV). Damit man auch diese Dateien mit dem Quicktime-Player abspielen kann benötigt man Flip4Mac (auch bei Microsoft).
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