Macworld 2008 - Galerie
Macworld 2008 - Keynote
Den Jetlag haben wir erfolgreich überlistet, und jetzt sitzen wir hier und sollen ein Fazit unserer Reise ins ferne San Francisco niederschreiben. Um darüber zu berichten, was gut war, was uns besonders gefallen hat, was auffällig war, was nicht, und was wir alles verpasst haben.
Zunächst einmal: San Francisco ist eine wirklich tolle Stadt. Für mich war es ja schon das vierte Mal in der Bay Area, für den Kollegen Littges hingegen war es eine Premiere. Und gar keine schlechte, so viel steht fest. Wir haben aber auch eine ganze Menge erlebt in diesen knapp sechs Tagen: den Pazifik bei strahlendem Sonnenschein nebst der am Pier 39 lebenden Seelöwen, die sich dort Bauch und Rücken von der Sonne wärmen ließen. Natürlich durfte auch die obligatorische Cable-Car-Fahrt nicht fehlen so wie der Einkaufsbummel in einem der großen Zentren der Stadt (wobei es eher ein Bummel ohne Einkauf war).
Nach so viel Leichtigkeit des Macbook Air folgt an dieser Stelle das ultimative Kontrastprogramm: Ein gebogener DLP-Monitor mit einer Diagonalen von 42 Zoll (107 cm), der in Zukunft alle Multimonitor-Lösungen ablösen soll. Der Preis hierfür ist allerdings nicht verachtenswert: Das gute Stück soll zirka 5.000 US-Dollar kosten und irgendwann zwischen zweitem und drittem Quartal 2008 auf den Markt kommen. NEC will damit vor allem Grafiker, Mediziner, Finanzexperten und eventuell auch Anhänger von Flugsimulatoren glücklich machen. Hierfür hat der 42-Zöller eine ganze Menge zu bieten:
Unser morgentlicher Streifzug über die Macworld Expo 2008 führte uns heute unter anderem bei ProjectWizards vorbei, die auf der Mac-Messe die finale Version von Merlin 2.5 zeigen. Mit dieser Software für Projektmanagement lassen sich verteilte Projekte via Netzwerk verwalten, pflegen und tracken.
Die Anwendung kommt bei den Macworld-Besuchern derart gut an, dass Frank Blome, seines Zeichens Geschäftsführer und CEO von ProjectWizards, für die Macworld Expo 2009 die Standfläche schon gebucht hat. Außerdem soll der Stand noch größer und noch schöner werden als dieses Jahr.
Und das aus gutem Grund: Das Unternehmen aus Melle plant nämlich für die Zukunft große Dinge, die einerseits mit neuen Features für Merlin zu tun haben sowie eine Software, die etwas ganz Neues bringen wird. Da kann man wirklich sehr gespannt sein...
Liebe Leser, bitte entschuldigen Sie diese Gaga-Überschrift, aber nachdem ich gerade die neuen Bilder unserer rasenden Reporter Marco Littges und Michael Hülskötter von der Macworld in San Franciso gesehen habe, hat es mir doch kurzzeitig die Sprache verschlagen.
Warum? Weil ich mich nun nicht entscheiden kann, ob ich doch lieber ein MacBook Air oder ein ModBook haben möchte… Probleme hat der Mensch. Aber schauen Sie am besten selbst: Die neuen Bilder aus San Francisco gibt's hier.
Auf der vorgestrigen Keynote von Mr. Jobs waren wir hautnah dabei, als Apple sein neuestes Schmuckstück vorgestellt hat: MacBook Air. Und heute hatten wir die Gelegenheit, uns dem "dünnsten Notebook der Welt" (O-Ton Apple) auf wenige Zentimeter zu nähern. Natürlich mit Kamera bestückt, um für Sie den Schlank-Mac aus nächster Nähe zu fotografieren. Und so sieht es aus:

Alleine das Aufklappen des MacBook Air ist ein sinnliches Vergnügen: das LED-hintergrundbeleuchtete Display strahlt einem unmittelbar entgegen und zeigt sich in seinen schönsten Farben. Dabei wird es von einem Lichtsensor unterstützt, der die Helligkeit des MacBook Air automatisch der aktuellen Lichtverhältnisse anpasst.
Schön gelöst ist auch der Schutz der übrig gebliebenen Schnittstellen des Leichtgewichts: USB-, Audio- und DVI-Port sind hinter einer Schutzklappe versteckt, die sich bei Bedarf ohne Kraftanstregung öffnen lässt. Das MacBook Air verfügt übrigens über keine Firewire- und Ethernet-Schnittstelle, wie schon vereinzelt bemängelt wurde.
In Vorbereitung auf die Macworld Expo 2008 gab es ja allerlei Gerüchte um mögliche und unmögliche neue Produkte, die Steve Jobs während seiner Keynote vorstellen wird. Was dabei herausgekommen ist, wissen wir ja jetzt. Unter den Gerüchteprodukten war auch ein Tablet-Mac, den Apple auf den Markt bringen könnte. Cupertino hat uns den Gefallen nicht getan, und das aus gutem Grund.
Denn wie wir gerade am Axiotron-Stand erfahren haben, ist Apple an solch einem Nischenprodukt gar nicht interessiert. Lieber unterstützen sie kleine Firmen wie eben Axiotron bei der Entwicklung eines entsprechenden Gerätes wie dem modbook, das der Hersteller aus dem kalifornischen El Segundo endlich zur Macworld Expo 2008 vorstellt. Der Grund für die Verzögerung des Produkteinführung ist schnell erzählt: Apple unterstützt Axiotron erst seit April 2007 als so genannter Properietary Solution Provider, und zwar in Sachen Sales- und Techniksupport.
Im Vorfeld der Macworld Expo 2008 haben wir über das Mini-Soundsystem von Vestalife mit dem Namen Ladybug berichtet. Und wir haben unter anderen angekündigt, uns das schicke Teil genauer anzusehen und anzuhören. Und heute war es so weit: Auf der zugehörigen Pressekonferenz im hoffnungslos überfüllten Behelfsraum innerhalb des Pressezentrums präsentierten die Macher von Ladybug ihr neues Baby und waren so stolz auf den kleinen Krachmacher.
Er ist aber auch zu goldig äh rotig: Zusammengeklappt sieht Ladybug aus wie eine kleine rote Kugel, aber beim Aufklappen der zwei Flügellautsprecher wird der Name schnell klar: da wird aus der Kugel ein Käfer mit Flügeln. Schick sieht das Audiosystem ja schon aus. Zudem überzeugt der Klang, der dank des eingebauten Subwoofers über genüg "Bums" verfügt, um ein wenig Partystimmung aufkommen zu lassen. In den Mitten und Höhen schwächelt Ladybug allerdings ein wenig. Aber für 110 US-Dollar kann man einfach nicht mehr erwarten (die silberfarbene Edition kostet 125 Dollar). Und für die Beschallung in Küche und Schlafzimmer reicht der Musikkäfer allemal aus.

Aufregend war‘s. Spannend. Nerven zerreißend. Und spaßig natürlich auch. Vor allem den amerikanischen KollegInnen dabei zuzuhören, wie sie bei jeder Bewegung und bei jedem Wort von Steve schon fast hysterisch ausgeflippt sind. Auf einem Beatles-Konzert war es bestimmt nicht minder laut. Aber ganz ehrlich: Irgendwann hat es uns auch erfasst, dieses Ich-klatsch-für-Steve-Fieber. Aber der Reihe nach.
Allein das Warten vor der großen Keynote-Halle war die Reise wert. Viele junge und weniger junge Menschen, die mit großer Vorfreude und großer Gespanntheit darauf warten, dass ihnen der Messias selbst erscheint. Ach nein, dabei handelt es sich ja „nur“ um eine ganz irdische Gestalt aka Steve Jobs, der sich einmal mehr im kalifornischen San Francisco anlässlich der Macworld Expo auf die Bühne stellt und seine Gebote verkündet. Es waren zwar nicht zehn und auch nicht in Steintafeln gemeißelt, aber nicht minder verheißungsvoll. Und das waren die Highlights der Keynote of his Steveness:
Klar, ein Rückblick auf das abgelaufene Jahr musste sein. Eines der Highlights sind zweifellos die fünf Millionen Kopien von Mac OS X 10.5 „Leopard“, die Apple von Oktober bis Dezember verkauft hat. „Thank you für eine tolles Jahr!“
Wenn das MacBook Air für mobile Rechner revolutionär werden könnte, dann wird es dieses Stück Software für alle USB-TV-Stick-Besitzer von Elgato allemal: "EyeTV 3" heißt der jüngste Spross der Fernseh-am-Mac-Spezialisten. Denn bis auf den Namen und einige kleine graphische Parallelen hat die neue Version nicht mehr viel mit ihrem Vorgänger EyeTV 2 gemein.
Die Keynote ist vorbei, unsere Berichterstattung ist gut gelaufen, die Apple Seiten wurden erstaunlich schnell auf den neuesten Stand gebracht und auch beim Kollegen Kirchberg senkt sich der Will-ein-MacBook-Air-haben-aber-nicht-zu-dem-Preis-Blutdruck so langsam wieder. Höchste Zeit also, die Neuigkeiten kurz zu verdauen und zusammen zu fassen...
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