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22.07.2008 - 08:00 - Christian Dietz

Langsam wird's langweilig: Apple legt schon wieder ein saugutes Quartal hin

Irgendwie kommen einem die Apple-Bilanz-Pressemitteilungen inzwischen bekannt vor: Tolle Zahlen, hohe Wachstumsraten, riesige Gewinne. So auch gestern Abend um 23:05 Uhr, als der PR-Text über das abgelaufene dritte Quartal 2008 in der Mailbox landete. Wir fassen die wichtigsten Zahlen zusammen (in Klammern jeweils im Vergleich zu 2007):

  • 7,46 Milliarden US-Dollar Umsatz (+38 Prozent)
  • 1,07 Milliarden US-Dollar Gewinn (+31 Prozent)
  • 42 Prozent Exportanteil
  • 2.496.000 verkaufte Macs (+41 Prozent)
  • 11.011.000 verkaufte iPods (+12 Prozent)
  • 717.000 verkaufte iPhones (+165 Prozent)

Zwei interessante Details standen dann allerdings nicht in der Pressemitteilung, sondern wurden beim obligatorischen Conference Call zu Tage gefördert:

  1. Bis Ende des Jahres werde Apple auch einen Store in Deutschland eröffnen. Das ist zwar nicht neu, die Bauarbeiten in München haben längst begonnen - so offiziell hatte es bisher jedoch niemand von Apple bestätigen wollen.
     
  2. Apple erwartet für das kommende Quartal einen geringeren Gewinn, da große Erneuerungen ("Future Product Transition") bevorstünden, die auch hohe Investitionen forderten. Näheres ließ sich Peter Oppenheimer, Finanzchef bei Apple, jedoch nicht aus der Nase ziehen.

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