Nachrichten » Mac

26.11.2007 - 12:12 - Michael Hülskötter

Duell: MacBook Pro vs. iMac ODER: Tragbar vs. stationär

Mehr Display und mehr Platzbedarf: Apple iMacDie Frage, ob ich eher einen mobilen Rechner wie das MacBook Pro oder doch einen stationären Macintosh à la iMac einsetze, stellt sich mir persönlich nicht. Dafür bin ich viel zu sehr von den Vorzügen des mobilen Computers überzeugt: ständige Verfügbarkeit meiner Daten und Programme, geringer Platzbedarf, mobiles Arbeitsgerät, usf. Aber gerade als Computerneuling oder potenzieller Umsteiger ist die Frage „mobil oder stationär“ schon erlaubt. Daher werden wir den Antworten derselben ein wenig näher auf den Grund gehen.

Viel Leistung am Mac: Core 2 Duo von IntelZunächst einmal: Rein unter dem Aspekt der Leistungsstärke beider Computertypen gibt es keine allzu großen Unterschiede mehr. Gerade im Einsteigerbereich sind die Unterschiede kaum spürbar. So wird das „kleinste“ MacBook Pro mit 2,2 GHz getaktet, bietet 2 GByte Arbeitsspeicher (RAM) sowie eine 120-GB-Festplatte und ist mit einer schnellen Grafikkarte ausgestattet (Nvidia Geforce 8600M GT mit 128 MByte SDRAM).

Im Vergleich dazu kommt der Einsteiger-iMac auf folgende Leistungswerte: Core 2 Duo Prozessor mit 2 GHz, 1 GByte RAM, 250-GB-Festplatte und ATI Radeon HD 2400 XT mit 128 MB SDRAM. Worin sich beide Rechner natürlich unterscheiden ist de Preis: So kostet das "kleinste" MacBook Pro laut Apple 1899 Euro, für den Einsteiger-iMac sind lediglich 1199 Euro zu bezahlen.

Tragbar und leistungsstark: Apple MacBook ProDas wirft die Frage auf, wofür man eine Differenz von 700 Euro zahlen muss für etwa dieselben Leistungswerte. Nun, der vielfältige Einsatz des MacBook Pro zählt zu den Hauptunterschieden. Einen Laptop haben Sie immer dabei und können all Ihre Anwendungen immer dort ausführen, wo Sie sich gerade befinden. Ob das der mobile Videoschnitt ist oder das Übertragen der Bilder von der Kamera in iPhoto oder das Surfen im Internet per Wireless LAN oder GPRS/EDGE/UMTS – die tragbaren Macs sind einfach flexibler.

Und sie benötigen weniger Platz, denn einmal zugeklappt, passt das MacBook (Pro) in jede Schublade. Und Sie brauchen nicht mal einen eigenen Schreibtisch für das Teil, denn mit einem Notebook können Sie am Küchentisch arbeiten, auf der Terrasse, auf der Couch und sogar im Bett.

Aber es gibt auch gute Gründe für einen stationären Rechner. Dazu gehört vor allem der größere Bildschirm, der in jeden iMac eingebaut ist. So kommt das leistungsstärkere Modell auf eine Bildschirmdiagonale von 24 Zoll, was üppige 51 Zentimeter sind. Beim MacBook Pro hingegen ist bei 17 Zoll (oder 43 Zentimetern) Schluss. Gerade für kreative Menschen wie Designer, Bildbearbeiter und andere kommt es auf jeden Zoll an, um die schönen Bilder besser und größer am Monitor darstellen zu können.

An diese Spezies richtet sich auch die verbaute Grafikkarte des iMac, die vor allem für die Darstellung von hochaufgelösten Videoinhalten (HD) optimiert ist. Aber auch die im Vergleich zum MacBook (Pro) schnelleren Festplatten im iMac richten sich an die Multimedia-Fans unter den Mac-Anhängern: Daten werden mit mehr Speed gespeichert und geladen, was bei großen Bildern oder Videoclips ein erheblicher Vorteil ist.

Erweiterbarer Speicherplatz: die FestplatteIn einem Punkt sind sich MacBook (Pro) und iMac übrigens ganz ähnlich: Bei der möglichen Systemerweiterung. Denn in beiden Fällen lässt sich der Arbeitsspeicher auf maximal 4 GByte erweitern und eine größere Festplatte kann man auch einbauen. Beides funktioniert auch bei den Apple-Notebooks mittlerweile relativ gut. Und den MacBook Pro kann man sogar dank des integrierten ExpressCard-Schachts mit einem Handgriff um Komponenten wie eine UMTS-Karte erweitern.

Höhrere Reichweite und mehr Speed: 802.11n vs. 802.11gDafür bietet der iMac fünf USB-Eingänge, der MacBook Pro hingegen ist nur mit deren zwei ausgestattet. Gemein sind beiden Computertypen die zwei Firewire-Anschlüsse mit je 400 und 800 MBit/s. Daran lasen sich Camcorder und Co. anschließen. Auch bei beiden Macs an Bord: Bluetooth 2.0+EDR für Kurzstreckenfunk zwischen Rechner und Peripeherie wie Maus, Tastatur, Handy und Co. Natürlich ist in jedem Macintosh auch ein WLAN-Funkmodul eingebaut, das den drahtlosen Zugriff aufs lokale Netzwerk und ins Internet erlaubt. Und das mit theoretischen 300 MBit/s, was in der Praxis etwa 150 Mbit/s sind.

Fazit: Das Preis-Leistungsverhältnis des iMac ist zweifelsohne besser als das des MacBook Pro. Größerer Bildschirm, im oberen Segment mehr Leistung sowie größere und schnellere Festplatten. Aber einen iMac kann man nun mal nicht mitnehmen, und er braucht einen eigenen Schreibtisch. Und in Sachen Erweiterbarkeit hat der MacBook Pro sogar einen kleinen Vorteil.

weitere Artikel aus dem Bereich Mac

Alle Jahre wieder: Apple gewährt 0-Prozent-Finanzierung
Review: Das neue MacBook Pro 2011 mit Quad-Core i7 und Thunderbolt

weitere Artikel

Eigene Klingeltöne für das iPhone erstellen
Stylisher iPad Sound Table Stand für 39 Euro

Zum Archiv November 2007

Kommentare - 1 von 1

Kommentar verfassen

Wenn Sie noch keinen Benutzernamen und Passwort haben, müssen Sie sich vorher registrieren.

Ergonomie

26.11.2007 - 18:34 - (Niedersachse)

Ich vermisse bei der Aufzählung der Argumente 'für' und 'wider' das Stichwort "Ergonomie".
Notebook-Tastaturlayouts (was für ein Wort) und Trackpads (ich hasse die Dinger) sind nicht Jedermanns Sache. Abstand zw. Bildschirm und Keyboard sind auch noch so ein Thema, man frage den Orthopäden seines Vertrauens ;)
Klar kann ich ne Notebook-Maus, ne ext. Tastatur und/oder ein Cinema-Display anschließen, aber dann hab ich genau das Geraffel auf meinem kleinen Schreibtisch, der noch dazu im Wohnzimmer steht, das ich nach 14 Jahren WIN-Tower-PC-Gehäusen vermeiden wollte.

Wer Mobilität beim Rechner braucht (ich nicht), der findet beim MB und MB Pro schöne Geräte.
Bei mir fiel die Entscheidung demzufolge ganz klar für den iMac.

Gruß
Michael

Suche


QuickFinder

Tag-Cloud

Mein mackauf

Passwort vergessen?
Registrieren

Service

Eventübersicht
Nachrichtenarchiv
Lexikon
Kontakt
Mediadaten
Impressum