Noch ist das iPhone nicht auf dem Markt, und dennoch gibt es schon die ersten Programme zum Download. Es handelt sich um OneTrip, ein einfaches Einkaufslisten-Programm sowie um Quip, eine kleine Applikation, die jeden Tag ein neues Zitat anzeigt. Nichts weltbewegendes also, aber ein Zeichen dafür, dass es schon bald jede Menge Software für das Apple-Telefon geben wird. Kein Wunder, die Programmierung ist kinderleicht. Wer Apples Web Kit, HTML und Java-Script beherrscht, kann auch das iPhone programmieren.Zwar hätten die Entwickler gerne mehr in den Tiefen des iPhone-Systems programmiert, Apple gibt jedoch lediglich die Programmierung über das Web Kit, sprich den Safari-Browser frei. iPhone-Programme sind also mit den Widgets auf dem Mac vergleichbar. Die Entwickler befürchten, dass deshalb ihre Programme nicht so schnell und elegant laufen könnten, wie Apples eigene Software. Beispielsweise, weil zunächst der Browser gestartet werden muss.
Apple hingegen sieht in diesem Verfahren eher Vorteile, vor allem bei der Sicherheit. Das Web Kit ist wie eine Sandbox, also ein in sich geschlossenes System. Programme haben von dort aus so gut wie keine Möglichkeit Schaden am System anzurichten. Gerade bei einem Telefon ist das eine sensible Angelegenheit. Außerdem wird so ein weitgehend konsistentes Erscheinungsbild der iPhone-Programme gewährleistet.
Update: Das iPhone wird ab Freitag den 29. Juni in den USA erhältlich sein. Schon jetzt, Tage vor dem Verkaufsstart bildet sich eine Warteschlange vor dem Apple-Store in New York. Andere werden wohl bald folgen.
Links: OneTrip, Quip, Blog des Entwicklers
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