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18.06.2007 - 08:52 - Michael Hülskötter

Update für den Flashplayer 9 behebt das CPU-Last-Problem

Adobe hat Flashplayer-Bug behoben! (Bild: adobe.com)Heute Morgen fand ich folgende Mail in meiner Inbox:

"Hi Michael,

I’ve just updated the bugzilla bug with the location of the beta Flash Player that fixes this problem. Let me know if you don’t find this to be the case. Thank you!

- Michelle"

Wer? Was? Wo?

Dazu eine kurze Rückbesinnung:

Firefox-Logo (Bild: mozilla.org)Am 4. Dezember 2006 berichteten wir zum ersten Mal über ein vermeintliches Firefox-Flash-Problem, dass sich darin offenbarte, dass eine extrem Flash-beladene Webseite die Prozessorlast dermaßen nach oben trieb, dass mit nur wenigen offenen Webseiten selbst leistungsfähige Rechner zu jaulen anfingen, da der Lüfter aufgrund der hohen CPU-Last sofort und erbarmungslos ansprang.

Dann, drei Tage später, entpuppte sich der Firefox-Flash-Bug als vermeintlicher genereller Adobe-Flash-Fehler, was mich veranlasste, das Problem im Bugreport von Adobe zu veröffentlichen.

Am 15.12. dann, also keine vier Tage später, erreichte mich eine E-Mail von Adobe, in der mir Ken erklärte, was es mit dem Flash-Bug auf sich hat und dass es doch eher ein Firefox- und keine Adobe-Problem ist.

Dann folgte am 20.12.2006 erneut der Versuch, mit Mozilla wegen des Flash-Bugs Kontakt aufzunehmen, aber ohne durchschlagenden Erfolg.

Am 27. Februar 2007, kam allerdings doch noch Bewegung in die Sache, und zwar in Form einer E-Mail, die ich von Mozilla bekam, in der mir versichert wurde, Alle würden an dem Problem arbeiten – vor allem Adobe.

Dann hatte ich mit besagter Michelle Anfang März eine kurze, aber heftige E-Mail-Diskussion, in der sie indirekt bestätigte, dass das notwendige Flash-Update April oder Mai 2007 veröffentlicht wird.

Tja, und dann fand ich heute Morgen diesbezüglich Post von Michelle vor: Die Beta-Version des Flashplayers mit der Nummer 9.0.60.120 steht zum Download bereit. Nach erfolgter Installation sollte das Flash-CPU-Problem behoben sein.

Aufs Bild klicken, um es zu vergrößern...Gesagt, getan, und was soll ich sagen: Nach erfolgreichem Update des Flashplayers kam der Beweis: Es lag doch am Firefox-Browser!

Das lässt sich mithilfe der von Flash-Animationen strotzenden Webseite www.investor.bg gut belegen. Mit nur einer geöffneten Instanz (= 1 Tab) belegt der Mozilla-Browser bis zu 50 Prozent der vorhandenen Prozessorkapazität. Safari 2.0 hingegen benötigt für dieselbe Seite nur 8 bist 10 Prozent der Rechenzeit des Prozessors.

Die gute Nachricht aber lautet: Egal, wie viele Tabs Sie in Firefox oder Safari öffnen, die CPU-Last bleibt relativ konstant. Die Folge daraus lautet: Abgesehen von der Mehr-Last des Firefox-Browsers konnte Adobe offensichtlich das Flashplayer-Problem lösen, das vor allem "Tabbed Content" betraf. Das ist doch mal eine wirklich gute Nachricht an diesem Montag Morgen...

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