Gibt es doch Probleme mit dem Apple iPhone? Zumindest scheint es so, als ob die Entwickler aus Cupertino Schwierigkeit haben die iPhone-Software fertig zu stellen. Jetzt hat Apple angekündigt den Start des kommenden Betriebssystems Leopard von Juni auf Oktober zu verschieben.Dazu Apple: "...kommt im iPhone eine Software zum Einsatz, wie es sie in dieser Form noch nie zuvor in einem mobilen Gerät gegeben hat und das hat seinen Preis. Um die Software rechtzeitig fertigzustellen zu können, haben wir aus unserem Mac OS X-Team einige wichtige Ressourcen aus den Bereichen Software-Engineering und Qualitätssicherung heranziehen müssen".
Stellt sich die Frage nach den Konsequenzen. Die sind gelinde gesagt nicht sehr groß, was Mac OS X betrifft. Einen echten Druck für eine neue Version gibt es nicht. Tiger ist gut genug, um Microsofts Vista noch eine Weile im Schach zu halten.
Aber um das iPhone könnte man sich sorgen machen. Hat Apple die Probleme unterschätzt? Wenn man drei Monate vor dem Release-Datum noch Personal in dieser Größenordnung aus anderen Abteilungen abziehen muss, dann verheißt das nichts Gutes. Bleibt nur zu hoffen, dass die Apple-Mannen die Probleme in den Griff kriegen und das iPhone im Juni fertig wird. Und zwar mit allen versprochenen Funktionen und in optimaler Qualität.
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