Wie immer ist NeoOffice ein paar Monate hinter OpenOffice hinterher. Dort gibt es die Version 2.1 schon seit Dezember 2006. NeoOffice 2.1 wurde ab Ende Februar für Mitglieder des kostenpflichtigen Early-Access-Programms zum Download angeboten. Jetzt ist es auch für nicht zahlende Nutzer herunter ladbar.
Wesentliche Neuerungen sind neben den in OpenOffice 2.1 enthaltenen Features vor allem die Kompatibilität zum neuen auf XML besierenden Word-Dateiformat von MS-Office 2007. Ausserdem lassen sich Excel-Makros in der NeoOffice-Tabellenkalkulationen ausführen.
Zwar gibt es auch bei OpenOffice eine Arbeitsgruppe, die an einer Mac-Version arbeitet, doch bislang bietet sie keine native Benutzeroberfläche. Damit ist NeoOffice für Mac-User die bessere Wahl. Denn die Mac-Unterstützung von NeoOffice beschränkt sich nicht nur auf die Optik der Benutzeroberfläche, sondern betrifft auch die Intergration in das System insgesamt. So benutzt NeoOffice beispielsweise die Mac OS X Zeichensätze, ist vollständig in den Finder integriert und unterstützt natives Drag & Drop.
Tipp: Nach der Installation von NeoOffice muss die deutsche Sprachunterstützung für die Benutzeroberfläche seperat heruntergeladen und installiert werden. Die deutsche Sprachdatei (und viele andere) steht auf der NeoOffice-Site zum Download bereit.
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