Wovon ich rede? Na, vom CPU-Last-Problem, das Internet-Browser wie Firefox und Safari unter OS X produzieren, sobald sich zu viele Flash-Animationen lustig auf dem Computermonitor bewegen.
Mich hat das auf jeden Fall derart genervt, dass ich am Montag einen Eintrag auf der Bug-Report-Seite von Adobe hinterlassen habe. Übrigens nicht unbedingt in der Annahme, jemals eine Antwort darauf zu bekommen.
Aber, ich muss mich bei Adobe an dieser Stelle für meine voreilige Annahme entschuldigen: Die Antwort folgte sehr prompt, nämlich gestern um 00:12 Uhr. Den Inhalt der E-Mail möchte Ihnen natürlich nicht vorenthalten:
Hello Michael,
This is a known issue however this is primary due to how the browser chooses to manage tabs' content. Several Flash Movies open on a single page will have a cumulative effect on processor and memory use.
Hence several tabs of Flash Content open in one browser is similar to having several browser windows open with Flash content or several Flash movies on the same page.
I believe that some browsers actually pause or reduce memory and processing resources on plugins in tabs that not visible or when the browser is minimized however it sounds like what you would want is a complete stop of all processing on hidden content.
This is a feature we may consider in a future version of the player to account for things like animation that is not visible however a full stop would potently create problems with loading data or other client server messaging.
If you feel this functionality is critical I would recommend making enhancement requests to your favorite web browser developers and to join our beta lists so that you may provide regular feed back.
I hope that helps,
Thank you for contacting Adobe.
-Ken"
Abgesehen davon, dass ich mich sehr geschmeichelt fühle, als möglicher Beta-Tester von Adobe in Frage zu kommen, finde ich an der Mail eine Sache sehr bemerkenswert:
"I believe that some browsers actually pause or reduce memory and processong ressources..." Er nimmt also nur an, dass es so sein könnte. Da stellt sich mir die Frage: Hat er das gar nie ausprobiert?
Ich habe das Experiment mit Firefox und Safari unter OS X gestartet, und die Ergebnisse überraschen doch.
So zeigt sich Firefox völlig unbeeindruckt davon, ob das Browser-Fenster minimiert wird, in dem mehrere Tabs mit Flash-Inhalten geöffnet sind.
Der Prozessor werkelt sich einen ab, egal, ob das Fenster maxi- oder minimiert ist.
Safari 2.0 hingegen fährt die Prozessorlast fast vollständig herunter, sobald man das Fenster minimiert.
Das ist gut für Apple und schlecht für Mozilla. Muss ich etwa doch über eine Rückkehr zu Safari nachdenken?!
Mal sehen, was Mozilla Europa zu meinen Entdeckungen zu sagen hat...
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