Geht es nach Forschern des U.S. Air Force Research Laboratory, so könnten unsere geliebten MacBooks und MacBook Pros schon bald ohne Ladegerät ausgeliefert werden. Der Grund ist die Entwicklung einer neuen Batterie, die ein Notebook mit einer Ladung länger mit Energie versorgen als es die Lebensdauer des Geräts erfordern würde – 30 Jahre lang.
Allerdings wäre der Begriff "Atomkraftwerk" zutreffender als "Batterie": Basis dieser neuen Technik ist das Radioisotop Tritium als Energielieferant. Während seines sehr langsamen Zerfalls gibt es kontinuierlich Betateilchen an umgebende Halbleiter-Schichten ab, wodurch Strom erzeugt wird, so die Wissenschaftler. Obwohl es sich bei dieser Funktionsweise um einen Zerfallprozess handelt, soll dabei weder Radioaktivität freigegeben werden noch giftiger Abfall entstehen. Bei der Energiegewinnung ist weder Kernspaltung, Kernfusion noch ein chemischer Prozess notwendig.
Die ersten fertigen Energielieferanten könnten schon in drei Jahren marktreif sein, sind sich die Forscher sicher. Auch andere mobile Geräte, wie Apples iPhone oder der iPod, könnten von dieser Technik profitieren.
Es ist allerdings zu bezweifeln, dass Apple Interesse an einer so langen Nutzung seiner Geräte hat, schließlich behindert sowas nur den Ersatzkauf nach einigen Jahren. Doch wie Apple in der Vergangenheit mit künstlich gedrosselten Grafikkarten oder dem Kastrieren von Mobiltelefonen gezeigt hat, haben die Ingenieure dort ja anscheinend Ahnung davon, wie auch dieses Problem in den Griff zu bekommen wäre… Nach drei Jahren gibt es einfach ein Softwareupdate auf Version 1.1.1, dass das kleine Kernkraftwerk unbrauchbar macht ;-)
(Ja, ich bin über die iPhone-Geschichte noch nicht ganz hinaus;-) )
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