Analysten sind schon ein lustiges Völkchen. Sie scheinen immer jemandem im inneren Kreis eines Unternehmens zu kennen, erfahren immer irgendwelche Neuigkeiten, die bei genauerem Hinsehen eher als Gerüchte durchgehen und machen daraus Prognosen, die sich dann im schlimmsten Fall auf den Aktienkurs des jeweiligen Unternehmens auswirken.
Natürlich gibt es auch eine ganze Heerschar, die sich rund um Apple tummelt. Ein solcher ist der als Analyst besonders gut gerankter Toni Sacconaghi, der sich kürzlich mit Steve Jobs' Stellvertreter Tim Cook traf und nach dem Gespräch verkündete, Apple habe tolle Ideen für ein Netbook.
Herzlichen Glückwunsch, Toni! Das ist ja mal was. Apple hat tolle Ideen. Sorry, aber dafür musst Du erst mit Tim Cook sprechen, um das zu checken? Und außerdem hat Steve Jobs selbst über tolle Ideen im vergangenen Oktober gesprochen.
Analyst scheint ein einfacher Job zu sein. Man halluziniert sich was zusammen, schaut, ob's hinhaut. Und wenn es nicht klappt, dann vielleicht beim nächsten Mal vielleicht. Und schuld sind sowieso immer die anderen.
Klingt wie die Arbeitsplatzbeschreibung von Wirtschaftsexperten, Unternehmensmanagern und Politikern…
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