Im klassischen Drama ist der Überbringer schlechter Botschaften eigentlich immer der Prügelknabe. Der Prügelknabe des 4. Quartals ist daher ganz klar Bill Evans, der in seiner Funktion als Apple-Sprecher vor Kurzem erklärte, vor Weihnachten würde Apple keine neuen Produkte vorstellen.
Ein wenig unfair finde ich das schon. Denn immerhin macht es mir Apple so sehr leicht, meinen Wunschzettel zu schreiben. Da steht derzeit: Nichts. Was nicht bedeutet, dass ich nicht das neue MacBook will. Doch ich halte mich an die alte Regel: Kaufe niemals eine 1. Generation!
Dabei hätte Apple ruhig nochmals beim iMac nachlegen dürfen. Auch der mini, der zwischen Leben und Tod tänzelt, könnte ein dickes Update gebrauchen. und das von mir immer wieder herbeigesehnte iPhone lite wird nicht kommen. Zumindest nicht vor Weihnachten.

Was uns bei dieser Update-Flaute freut: Obama / Biden sind Mac-User! Das heißt also, dass nach einem republikanischen Mac-User nun auch Mac-nutzende Demokraten ins Weiße Haus einziehen. Somit ist Apple also mindestens 12 Jahre der Computerhersteller des Vertrauens der mächtigsten Nation der Welt.
Obama ist nicht nur Mac-Nutzer, er ist auch ein Mac. Er lässt sich nicht von Programmgrenzen hindern, sondern sucht übergreifend nach Lösungen. Das klingt doch vertraut nach drag & drop, click & play. Bush war, trotz seines Macs, doch eher ein Vertreter für crash & burn. Seien wir gespannt, was Obama wirklich alles so auf die Schnelle verändern kann. Der Dämpfer: Bush hat noch gut zwei Monate, um noch jede Menge in den Sand zu setzen…
Mr. President: Barack Apple, Abraham Obama
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