
Apples Special Event zum Thema Notebooks ist vorbei und wir sind um einige neue Laptops, ein neues Display und viele Einsichten reicher. Und ganz nebenbei wurde das MacBook Air auch aktualisiert und ein neues 17 Zoll MacBook Pro angekündigt.
Kurz die wichtigsten Facts vorne weg: Unser liebster Computerhersteller hat sowohl seinen portablen Consumergeräten wie auch der Pro-Serie ein Update verpasst, das sich gewaschen hat:
Doch eigentlich waren die interessantesten News gar nicht die neuen Produkte, sondern die ungewöhnlich offene Art und Weise, mit der Apple sie zelebrierte.
Schon vor Tagen hatten Gerüchtequellen erstaunlich treffsicher über die neuen Geräte berichtet und sogar Bilder gezeigt. Apple hatte nicht dagegen protestiert oder die Bilder gar entfernen lassen. Und dann erstaunte an diesem Abend umso mehr, wie offen die Apple Offiziellen Steve Jobs, Phil Schiller und Tim Cook auf die Fragen der Journalisten eingingen. MacBook mit Touch-Oberfläche? "Haben wir schon getestet." Wo werden die Motherboards entwickelt? "Machen wir selbst." Das war so gar nicht die typische Apple-Manier.
Zu guter letzt überraschte Apple mit einem Film über den Fertigungsprozess. Zu einem Unternehmen, dass jeden Auftritt seines CEOs so choreographiert und jedes Produkt so perfekt ins rechte Licht setzt, ist das ein großer Schritt. Denn: Produktionen sind dreckig, da spritzt es und es ist nass. All das passt nicht zum bisherigen Bild von Apple. Hier ist eine große Veränderung bei unserem liebsten Computerbauer zu beobachten: Das Unternehmen scheint sich zu öffnen, wirkt und wird dadurch weicher.
Und noch eine Veränderung stand ins Haus: Jonathan Ive, Design-Chef bei Apple heißt seit heute Jony Ive. Neuer Spitzname? Oder das erste Anzeichen für eine baldige personelle Veränderung im Hause Apple. Steve Jobs wurd schließlich auch als Steven Paul Jobs geboren. Aber diese Nachfolgegeschichte ist ein anderes Gerücht...
Nur in einem Punkt ist Apple sich selbst an diesem Abend absolut treu geblieben: Mit kleinen Details zu überraschen. So verfügt das neue Cinema Display nicht nur über die längt überfällige eingebaute iSight, sondern zudem über einen MagSafe Connector, um MacBooks, MacBook Pros oder Airs direkt daran aufladen zu können. Überraschend einfach, überraschend praktisch. Das passt zu Apple. Veränderungen sind eben die einzige Konstante im Leben.
Für alle, die verhindert waren, gibt es den mackauf Live-Ticker auch zum Nachlesen.
Backsteine, überall Backsteine…
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