Guy Kawasaki sollte hinlänglich bekannt sein. Wer den Mann mit dem Technikfimmel nicht kennt, klicke hier. Ich weiß gar nicht, wie viele Blogs Guy nun hat, aber er sendet eben in viele Kanäle. So ist Guy zum Beispiel auch ein begeisterter Twitterer mit mittlerweile mehr als 20.000 Menschen, die ihn followen.
Twitter ist für viele Menschen da draußen ja so ein typscher Tech-Nonsense. So ging es mir auch einmal – bis ich es ausprobierte und seitdem diese recht krude Art der Kommunikation sehr zu schätzen weiß. Twitter ist wie ein unvollendeter Nebensatz, der aber in seiner Unfertigkeit fertig ist.
Guy also twitterte kürzlich um Hilfe. Er hatte sein Netzteil für sein MacBook vergessen und sollte einen Tag später auf einem Flugzeugträger landen. Er suchte dringend jemanden, der ihm ein Netzteil für drei Tage leihen könnte. Der edle Spender würde dafür eine niegelnagelneue und vor allen Dingen exklusive Ausgabe von Guys neuestem Buch bekommen.
Es dauerte keine Stunde, da hatte Guy ein Netzteil und Jerry Jones ein neues Buch.
Bestes Beispiel dafür, wie aus Tech-Nonsense plötzlich etwas Neues entsteht, das vielleicht immer noch ein wenig frei jeglichen Sinns sein mag, aber dennoch Menschen weiterbringt.
Und sei es nur auf einen Flugzeugträger.
1949, 1984, 1968, 2001: Das Internet im Wandel der Zeit
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