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05.09.2008 - 12:01 - Dirk Kirchberg

Jerry und Bill, die 1.

Ich hatte es bereits befürchtet, dass das nix wird. Wobei nix in diesem Fall sogar noch positiv gewesen wäre. Doch das hier ist schlimmer als nix, das große Nada. Unser tägliches Nada gib uns heute. Nada wäre super gewesen. In diesem Fall ist es einfach nur peinlich, oder anders: Microsoft eben.

Jerry Seinfeld und Bill Gates in einem Ramschladen. Bill probiert Schuhe an, versucht, witzig zu sein – Kassenszene … –, während Jerry Blödsinn quatscht und innerlich wahrscheinlich die Kohle zählt, der er sekündlich verdient. Vor der Tür steht das amerikanische Prekariat.

Und dann die Transition von billigen Tretern zu Microsoft: fishy. Zu schlimmer Letzt wackelt Bill mit dem Hintern. Wenn das Microsofts Idee von witziger Werbung ist, die uns zeigen soll, dass man in Redmond auch innovativ und lustig ist, dann, meine Freunde, ist das Budget sprichtwörtlich für'n Arsch.

Man kann das ganze Ding aber auch anders interpretieren: Jeder bekommt das System, das er verdient. Und ich wette, dass Jerry privat einen Mac nutzt…

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