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12.08.2008 - 14:11 - Christian Dietz

Vorsicht gefährlich! – Apple wacht über iPhone-Nutzer

Die Blog und Foreneinträge überschlugen sich mal wieder in den vergangenen Tagen: Da  gebe es iPhone-App-Black Lists, Apple überwache die Nutzer, könne gar gekaufte Software plötzlich deaktivieren. Die Datenschützer sind außer sich. Ist das wirklich eine Neuigkeit? Mit nichten...

"On one side, you've got a closed device like the iPod, which always works. You don't have to worry about third-party apps mucking it up. And on the other side, you've got a Windows PC. We want to take the best of both, the reliability of that iPod and we want to take the ability to run third-party apps from the PC world, but without malicious applications." So sprach Steve Jobs vor nicht allzulanger Zeit bei der Vorstellung der iPhone-Software 2.0.

Apple will ganz sicher sein, dass Nutzer sich keine gefährlichen Programme auf ihr iPhone laden. Deshalb hat das iPhone ein kleines Hintertürchen.

Das funktioniert so: Der iPhone-Nutzer geht online. Daraufhin verbindet sich das iPhone automatisch mit einer bestimmten Seite. Diese Seite enthält eine Liste von Programmen, die als schädlich oder unerwünscht eingestuft werden. Eine spezielle Software gleicht die Daten der Liste mit den Programmen auf dem iPhone ab und sorgt notfalls für eine Deinstallation. "Wenn wir müssen, können wir den Hahn abdrehen.", so Jobs weiter. Abschalten lässt sich das iPhone also auch.

Während einige Nutzer das Tool "eigentlich ganz nützlich finden" sind andere in hellem Aufruhr. Ob Apples Hintertür ein Ärgernis wird oder nicht, kann nur die Zeit zeigen. Denn früher oder später muss jemand entscheiden, was schädlich und was unerwünscht ist.

Einen kompletten Bericht vom iPhone Event mit Steves weisen Worten finden  Sie hier. Genaueres über Apples Hintertürchen wurde hier berichtet.

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Kommentare - 1 von 1

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Transparenz

14.08.2008 - 09:07 - (tommy)

Bleibt die Frage, ob dieses Aufschrei auf so ausgefallen wäre, wenn man dieses Vorgehen von Anfang an transparent gemacht hätte. Dass das jemand herausfindet, muss da doch eigentlich auch schon vorher klar gewesen sein.

So bleibt ein fader Beigeschmack, weil niemand wirklich abschätzen kann, was über diese Funktion alles möglich ist oder wie sicher dieser Zugriff wirklich erfolgt. Wer will sich schon z.B. von einer gehackten Website das iPhone »modifizieren« lassen. Oder einfach abschalten lassen.

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