Mich kann Geld ja keinen Meter beeindrucken. Zwar bin ich immer noch auf der Suche nach Fuck-You-Money, aber meist erhöht sich nicht einmal mein Puls, wenn irgendwer anführt, wie viel Geld er verdient hat oder wie teuer das war oder oder oder.
Bei Steve Jobs hätte ich auch eher auf ein zen-artiges Verhältnis zum Mammon unterstellt. Aber dafür ist er wahrscheinlich zu lang nicht mehr in Indien bzw. Japan gewesen. Denn er giert ein wenig, wenn man den Artikel im Wall Street Journal liest.
Dort berichtet er euphorisch, dass der App Store pro Tag derzeit rund eine Million US-Dollar umsetzen würde. Bisher wurden rund 60 Millionen Programme verkauft. Und da hört es nicht auf. Denn Steve prognostiziert einen möglichen Umsatz von einer halben Milliarde, und wer weiß, so Steve weiter, vielleicht wird es ja irgendwann mal eine Milliarde.
Das macht man natürlich gern: Wenn etwas extrem erfolgreich ist und der Komkurrent nichts Vergleichbares hat, reibt man es gern immer wieder rein. Und das genießt Steve wohl ausgiebig. Es sei ihm gegönnt, wenn er uns allen denn auch endlich freie iPhones gönnen würde...
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