Steve fliegt wieder mehr. Das ist gut, besonders für die Apple-Aktien. Das zumindest meint Morgan-Stanley-Analystin Kathryn Huberty. Denn je mehr Steve fliegt, desto öfter trifft er wahrscheinlich mögliche zukünftige Geschäftspartner.
Im letzten Quartal 2007 berechnete Steve Apple rund 550.000 US-Dollar. Denn Steve zu Geschäftsterminen mit seiner Gulfstream fliegt, zahlt das natürlich Apple. Damit dürfte er eine der exklusivsten Pendlerpauschalen weltweit haben. Bei mir stellt sich das Finanzamt schon bei den üblichen 30 Cent an...
Aber zurück zu Flyin' Steve. Während er im ersten Quartal 2008 nur für 30.000 US-Dollar durch die Gegend düste, kostet das Juni-Quartal schon jetzt 102.000 US-Dollar. Zeigt das, dass Kathryn Recht hat?
In der Blogosphäre ist man sich da nicht so sicher. Spekulationen, was Steve mit seinem Flieger alles so unternimmt, reichen von Exkursionen auf der Suche nach neuen Strickfabriken für zukünftige iPod-Socken bis hin zu Skydiving-Ausflügen mit den MobileMe-Entwicklern. "Wer hat gesagt, dass es Fallschirme gibt?! Und jetzt raus aus meinem Flieger!!"
MobileMe, MobileMess, ImmobileMe, MobileMyAss – lustig ist das alles nicht mehr. Walt Mossberg hat sein Urteil bereits gefällt: Schicht im Schacht – derzeit. David Pogue ist wie Walt von den Features begeistert, ist neben den Fehlern besonders schockiert von Apples Krisenmanagement. Willkommen im Club, Dave.
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