Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Am 19. Mai vor sieben Jahren eröffnete Apple die ersten beiden Stores in Kalifornien und Virginia. Seitdem folgten 210 Stores, davon natürlich die meisten in den USA. Aber auch in Großbritannien, Japan, Kanada und Italien eröffnete Apple schicke Dependancen, die auf Mac–Fans eine ähnliche Faszination ausüben wie der Petersdom auf Katholiken.
Wie sagte schon Umberto Eco? »Der Macintosh ist katholisch: das Wesen der Offenbarung wird in einfachen Formeln und prachtvollen Ikonen abgehandelt. Jeder hat das Recht auf Erlösung.« Recht hat der Mann, aber wir in Nordeuropa haben ebenfalls ein Recht auf himmlische Sphären, oder nicht?
Warum also gibt es bisher keinen Store in Deutschland? Okay, da wird wohl einer in München entstehen, aber seien wir ehrlich: München ist doch Norditalien. Sind Berlin und Hamburg nicht schick genug? Wie wäre es dann mit Hannover, der Provinzperle in der Mitte Deutschlands? Gut, letzteres ist völlig illusorisch. Aber mal ernsthaft, Apple, was muss Old Europe tun, damit Ihr endlich mal in Gang kommt? Beten?!
Foto: Wikipedia
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Da isser wieder. Der alte Dirk. Sehr, sehr schöner Text.
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