Apple hat sich mit den Fotografen Fred Greaves and Dave Gatley außergerichtlich geeinigt. Greaves und Gatley hatten Apple verklagt, weil der Hersteller das MacBook und das MacBook Pro damit bewarb, dass die mobilen Computer "Millionen von Farben" darstellen könnten und damit über Fähigkeiten verfügten, die kein anderer Laptop bieten könne.
Die beiden Fotografen legten dar, dass die MBs und die MBPs nicht Millionen von echten Farben darstellen, sondern nur den Eindruck erwecken, indem benachbarte Pixel ähnliche Farbabstufungen darstellen. So wird also das Auge betrogen, denn die erwünschte Farbe entsteht nur im Kopf – als Wunschvorstellung sozusagen – und nicht auf dem Display.
Und genau da lag der Knackpunkt, der den Fall für die beiden Fotografen entschied. Denn gerade Fotografen leben davon, dass die Farben, die sie auf ihrem Monitor sehen, auch denen entsprechen, die in der Post Production erzielt werden sollen. Doch weil die MBs und die MBPs eben nur so tun, sind sie für diesen Zweck nicht verlässlich.
Mit der Einigung kehrt nach 10 Monaten nun endlich Ruhe ein – und wir werden sicher nicht erfahren, wie viel Geld hier über den Tisch wanderte...
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