Interessante Einblicke gewährt uns wie immer der fscklog zu Apples Quartalszahlen. Ein besonderer Augenmerk gebührt dabei den umgesetzten Mobil- und Desktop-Rechnern. So überholten die Apple-Notebooks zum ersten Mal vor Ende des dritten Quartals 2006 iMac und Konsorten, was dem generellen Trend entspricht. Von da an ist die Schere kontinuierlich größer geworden, um dann im zweiten Quartal 2007 wieder schlagartig kleiner zu werden. Seitdem entwickeln sich Mobil- und Desktop-Umsätze in schönstem Gleichklang. Damit hat wohl unter anderem der neue iMac zu tun, aber auch die seitdem eher rudimentäre Weiterentwicklung der tragbaren Apple-Computer.
Ebenfalls interessant sind die Ergebnisse der einzelnen Regionen: So entwickelt sich der Mac-Markt in den USA sehr gut (natürlich auch wegen des iPhone), Europa kann aber gut Schritt halten, wenngleich in respektvollem Abstand. Richtig aufgeholt hat der Retail-Markt, was angesichts ständig neuer Meldungen in diese Richtung kein Wunder ist. Einzig Japan entpuppt sich als Sorgenkind.
Ein Blick auf die Umsatzverteilung des vierten Quartals 2007 offenbart übrigens sehr gut, was Apple kann und was nicht: Computer kann Cupertino (50 Prozent des Gesamtumsatzes), Software hingegen nicht. Musik beherrscht Steve ebenfalls (26 Prozent iPod, iTMS 10 Prozent), Peripherie dafür eher weniger (6 Prozent). Und wie sich der Newcomer iPhone entwickelt (2 Prozent), kann man eigentlich nur abwarten...
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