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30.07.2007 - 12:15 - Michael Hülskötter

Intel bezieht unmittelbar Stellung zu EU-Vorwürfen

Lang hat's ja nicht gedauert: Intels Senior Vizepräsident und Chefadvokat Bruce Sewell hat sich via Pressemeldung schon mal vorab zu den Vorwürfen seitens AMD und der zuständigen EU-Kommission geäußert:

"We are confident that the microprocessor market segment is functioning normally and that Intel's conduct has been lawful, pro-competitive, and beneficial to consumers."

Klar, dass Intel so reagiert und den Verbraucher ins Zentrum seiner Bemühungen stellt.

Weiters stellt Bruce etwas beleidigt fest:

"The case is based on complaints from a direct competitor rather than customers or consumers."

So, so, AMD ist also schuld. Nur ist es ja so, dass die EU-Kommission eine unabhängige Institution darstellt, die gar nicht anders kann. Das räumt er allerdings gleich im nächsten Satz ein.

"The Commission has an obligation to investigate those complaints."

Und Intel wäre nicht Intel, wenn da nicht noch ein Seitenhieb in Richtung AMD käme:

"The evidence that this industry is fiercely competitive and working is compelling. When competitors perform and execute the market rewards them. When they falter and under-perform the market responds accordingly."

So verhält es sich also: AMD  kann nicht besser, und Intel ist der Nutznießer. Na dann...

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