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25.05.2007 - 16:00 - Dirk Kirchberg

Am 25. von 42 über 09 F9 bis 24

Heute ist der 25. Mai, an dem wir dem Meister der 42, dem Schriftsteller Douglas Adams, zum 6. Mal mit einem Handtuch huldigen. Das ist es nur passend, wenn auch der Rest dieses Artikels Zahlen behandelt.

Beginnen wir mit einer Provokation. Das Bild zeigt die Zahlenfolge, dank derer der neueste Kopierschutz der Filmindustrie zu knacken sein soll. Und alle Seiten, die den Code publizieren, begeben sich in die Gefahr, abgemahnt zu werden. Wie digg, die auf Aufforderung der Medienmultis alle Einträge erst gelöscht und dann als Antwort auf die Protestwelle der Leser wieder online gestellt hat. In diesem Sinne: Bring it on, bitch! Und während wir auf die Post warten, singen wir alle gemeinsam: "09 F9..."

Die Umkehrung von 42 ist? Okay, das schaffe sogar ich: 24, meine derzeitige Lieblingszahl. Die gleichnamige Serie mit dem bad ass good guy Jack Bauer raubt mir das bisschen Restverstand, das mir nach dem Switch zu den Intel-Schnecken noch geblieben ist. Nein, ich bin kein Ewig-PPC-Gestriger! Mir ist völlig schnuppe, welcher Chip in meinem Mac steckt, solange die Kiste läuft. Ich brauchte nur ein einschneidendes Erlebnis, und geschockt war auch ich damals... Ich habe die ersten fünf Staffeln förmlich inhaliert. Immer sagte ich mir: "Eine Folge schaffe ich noch. Nur eine..."

Nun bin ich mit Day 5 durch und warte auf die Fortsetzung, die am vergangenen Montag in den USA bereits beendet wurde. Und hier in Deutschland soll Day 6 erst im November starten. Das geht nicht. DAS IST FOLTER! Ich, der 24-Junkie, der ich nunmal bin, habe wie ein Süchtiger auf Entzug das Netz durchsucht - und eine Seite gefunden, auf der alle Folgen von Day 6 als flvs verfügbar sind. Alle Folgen! Ich bin bei Stunde 10...

Diese Uhr, die bei 24 den Bildschirm zum Splitscreen werden lässt und Szenen verbindet, diese Uhr macht mich wahnsinnig, in a good way. Sie bestimmt meine Freizeit, solange es noch Folgen gibt, die ich nicht gesehen habe. Wie cool wäre es aber, eine solche Uhr bei sich zu Hause zu haben? An der Wand? Das wäre das ultimative Nonsense-Gadget!

Und siehe da, jemand hat diese Uhr wirklich gebaut. Größer und cooler, als ich mir das vorgestellt habe. Allerdings auch so anspruchsvoll, dass ich mich nicht ranwagen werde. Ich bekomme zwar Dübel in die Wand und Lampen an den Strom, aber diese Frickelarbeit übersteigt meine Fähigkeiten – und ganz klar die Stärke meines Geduldsfadens... Nicht unerwähnt bleiben soll die Schrift, die für die Uhr eingesetzt wird. Es handelt sich um die LCD von Alan Bright, zu bestellen etwa beim FontShop.

Und während ich natürlich den CTU-Intercom-Klingelton auf meinem Handy habe, gibt's für die Geeks unter unserer Leserschaft als ringtone den anfangs erwähnten DVD-Knack-Code. Auf dass wir Insider uns auf der Straße oder in der Bahn anerkennend zunicken... ;-)

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