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30.04.2007 - 13:35 - Dirk Kirchberg

Hauptsache ohne Kabel!

Meine Frau geht gern in die Stadt, auch, um "nur mal zu schauen", was es alles so gibt. Sie schlendert gern ausgiebig an Schaufenstern vorbei. Ich kann das nicht. Ich kann nicht in Schaufenster starren, wenn ich entweder kein Geld für Neuanschaffungen habe oder für letztere einfach keine Notwendigkeit besteht. Wenn ich in die Stadt gehe, dann, weil ich etwas brauche. Ich gehe erst los, wenn ich weiß, was ich will. Und natürlich habe ich vorher Preise und Verfügbarkeit gecheckt.

So sind meine Ausflüge in die Stadt von kurzer Dauer und strikt durchgeplant. Wenn ich allerdings dann mal auf "Shopping Tour" gehe, endet das meist mit einem Veto der holden Weiblichkeit, die die Losung ausgibt, dass ich "nichts mit Kabel kaufen" darf. Gut, das war beim kürzlich gekauften WLAN-Router auch überhaupt kein Problem, auch wenn ich für diese Gratwanderung der Regelauslegung intern abgemahnt wurde...

"Nichts mit Kabel" ist seit Jahren mein Motto, genaugenommen, seitdem ich begeisteter PowerBook- und neuerdings MacBook-User bin. Ich reduziere, wenn möglich, die Anzahl der notwendigen Strippen. Handy-Verwaltung und Maus: BT, Netzwerk und Drucker: WLAN. Lediglich Digitalfotos und Strom finden ihren Weg noch per Kabel in meinen Mac.

Ich weiß, es gibt mittlerweile einige Digiratschen, die über WLAN verfügen, aber solange meine derzeit bevorzugte Kameramarke sowas nicht baut, kommt's mir nicht ins Haus. Für den Strom allerdings scheinen einige Forscher verschiedene Lösungsansätze zu erproben.

Während die Meldung des WDR, Handys könne man demnächst per SMS mit Energie auftanken, sich noch als Aprilscherz entpuppte, bastelt Marin Soljacic vom MIT bereits an einer Lösung für alle Akkusorgen. Induktion lautet das Zauberwort, das ja auch schon bei elekrischen Zahnbürsten funktioniert. Nur möchte Soljacic das Prinzip so erweitern, dass der Laptop, das Handy, der Fernseher, etc. irgendwo im Raum stehen und dennoch mit Strom versorgt werden kann. Den Beitrag gibt's als Text sowie als mp3 und flash für alle auf dem Sofa liegenden Brückentagler.

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