
Auf CaféDigital, dem Magazin für analoges Leben und digitales Arbeiten, hat Kollege Kirchberg einen tollen Artikel zu Parrots AR.DRONE geschrieben, die sich via iPhone steuern lässt.
Nach der Lektüre des Artikels juckt es in den Fingern für unsere Agentur zwei Stück davon zu bestellen …
Mich interessiert aber auch Eure Meinung!
Heute Morgen las ich in der Financial Times Deutschland den Artikel "Warum Apple uns unheimlich werden sollte". Wer ein wenig Zeit hat und seine Mittagspause kurzweilig gestalten möchte, dem lege ich das Lesen des Artikels nahe, der ziemlich gut widerspiegelt, wie Apple tickt – und wohl schon immer getickt hat.

Januar: Ende des Monats stellt Apple das iBook vor. Es hat mit dem PowerPC-Laptop gleichen Namens nichts zu tun, sondern ist das lang erwartete Tablet, von dem die Gerüchteküche seit Ende der Cuba-Krise spricht. Auf die Frage, ob ihnen kein neuer Name für das "incredible, groundbreaking device" eingefallen sei, antwortet Jonathan Ive mit "Nein, und äh… iBook klingt doch toll, oder?" Das Betriebssystem ist eine neue Variante von OS X namens iBook OS, oder kurz B-OS. Neben den erwarteten Möglichkeiten Filme zu gucken, Musik zu hören etc. kann man über iTunes nun auch Bücher und Comics kaufen, sowie Zeitungen und Magazine abonnieren. Steve Jobs holt Hugh Hefner auf die Bühne, der das Playboy-Abo demonstriert. Jobs preist auch die Teflonbeschichtung des Displays an, von der sämtliche Flüssigkeiten einfach abperlen "Isn't it amazing?".
Google stellt Smartphone ‚Nexus One‘ vor.
1GHz Qualcomm-Prozessor
3,7“ Display, 480x800 Pixel
5 Megapixel Kamera (Blitz)
512 MB RAM
512 MB Flash Memory
SD Card-Slot (inkl. 4GB Karte)
Android OS 2.1
Nachfolgend habe ich einen kleinen Kommentar verfasst, sollten Sie Interesse haben…
Es sind nun schon ein paar Monate ins Land gezogen, seitdem Apple auf der WWDC ´09 Tethering zusammen mit dem iPhone OS 3.0 vorstellte. Theoretisch könnte die Funktion, die es iPhone-Besitzern erlaubt, die mobile Internetverbindung mit ihrem Laptop via Bluetooth oder USB zu teilen, längst eine alltägliche Bequemlichkeit sein. Leider entscheidet darüber in diesem Fall nicht Cupertino, sondern ein kundenfreundlich orientierter Mobilfunkanbieter aus Bonn, der hierzulande das iPhone exklusiv vertreibt.
Man stelle sich vor: Microsoft lädt den Chef von Intel anlässlich der Vorstellung eines neuen Betriebssystems ein und der Intel Chef sagt: schön, dass Ihr eine benutzerfreundliche Oberfläche für Euch entdeckt habt, aber Mac OS X ist das bessere System.
So muss es sich in Stuttgart "angefühlt" haben, als René Obermann, seines Zeichens Chef der Telekom, auf der Nokia World '09 in Stuttgart erklärt hat, dass iPhone sei das bessere Mobiltelefon.
bäm!
Wenn Nokia auch weltweit die meisten Kameras verkauft (Telefone können schließlich nicht nur telefonieren, wie wir seit dem iPhone wissen), benutzerfreundlich waren die Handys des finnischen Telekommunikationsriesen nie.
Meinungen? Ab in die Kommentare damit.
Analysten sind schon ein lustiges Völkchen. Sie scheinen immer jemandem im inneren Kreis eines Unternehmens zu kennen, erfahren immer irgendwelche Neuigkeiten, die bei genauerem Hinsehen eher als Gerüchte durchgehen und machen daraus Prognosen, die sich dann im schlimmsten Fall auf den Aktienkurs des jeweiligen Unternehmens auswirken.
Natürlich gibt es auch eine ganze Heerschar, die sich rund um Apple tummelt. Ein solcher ist der als Analyst besonders gut gerankter Toni Sacconaghi, der sich kürzlich mit Steve Jobs' Stellvertreter Tim Cook traf und nach dem Gespräch verkündete, Apple habe tolle Ideen für ein Netbook.
Wir wünschen all unseren Lesern ein frohes Neues Jahr 2009! Nachdem wir nun den kurzen und schneelosen Winterschlaf hinter uns gelassen haben, mussten wir uns auch gleich ausschütten vor Lachen.
Grund für unser Amusement: Die 30-GB-Versionen des Zune von Microsoft haben sich weltweit aufgehängt. Plötzlich ging nichts mehr, die Dinger froren einfach ein, und die Foren explodierten wie Böller und Raketen vorm Haus.
Was ist passiert? Microsoft hat mit dem 30-GB-Zunes ein kleineres Treiberproblem, das sich laut Redmond selbst beheben soll - sobald der 1. Januar vorbei ist. Y2K ist ja schon lange vorbei, da kann sowas schon mal vorkommen. Als Zune-Nutzer hätte ich allerdings jetzt schon Angst vorm nächsten Schaltjahr…

Nur das Wetter spielt nicht mit. Statt Schnee werden wir hier im Norden wahrscheinlich mit Regen vorlieb nehmen müssen. Das wird uns aber nicht davon abhalten, mal den Leerlauf reinzuhauen und mit der Familie ein paar besinnliche Tage zu verbringen.
Besinnlich, die Sinne ansprechend, sinnvoll - all diese Punkte vergessen wir im Alltag leider allzu oft. Wir hetzen von Termin zu Termin, immer die nächste Deadline im Blick, links und rechts verschwimmen die Konturen, wir sind ausgerichtet auf ein Ziel, wie eine Rakete mit Wärmefühler. Ob das alles immer Sinn ergibt - für diese Frage ist keine Zeit.
Weihnachten ist aber in vielen Fällen von Traditionen bestimmt. Alles folgt, wie sonst im Berufsalltag, einem festen Plan. Und gerade dieser Plan an Weihnachten offenbart plötzlich kleine Zeitinseln. Ob man nun den religiösen Hintergrund feiert oder nicht - man kann sich in diesen Momenten die Sinnfrage stellen.
Vielleicht findet man auch eine Antwort. Manchmal stellt man fest, dass man auf dem richtigen Weg, manchmal, dass man die Richtung ändern sollte. Und manchmal, dass man noch keine Antwort auf die Frage nach dem Warum gefunden hat – was in sich auch eine Antwort ist.
Wir, das mackauf-Team, werden uns in den folgenden Tagen genau dieser Fragestellung widmen - neben gutem Essen und besten Weinen, versteht sich. ;-)
Wir wünschen Euch und den Euren frohe Festtage und sehen uns dann wieder hier ab dem 29. Dezember mit der Vorschau auf die Macworld San Francisco. Auch wenn Steve keine Keynote halten wird - gerockt wird trotzdem!

Helmut Schmidt wird am heutigen Tage 90 Jahre alt. Besser sollte man sagen: 90 Jahre jung. Denn dieser Mann, dieser Gentleman hanseatischer Schule, ist immer noch ein Dickschädel, ist immer noch unbequem, dabei messerscharf analysierend und argumentierend - und immer noch wissbegierig.
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