Während die Händler vom lokalen Supermarkt bis hin zum Möbelfachgeschäft die Werbeschlacht um Mehrwersteuer-Rabatte fortsetzen, passiert am Mac-Markt herzlich wenig – könnte man meinen. Im ersten Teil unserer kleinen Serie haben wir uns im Apple Online Store umgesehen und die Preise verglichen.
Die schlechte Nachricht zuerst: Wer privat im Apple Online Store bestellt, zahlt durchschnittlich 2,42 Prozent mehr – Apple gibt die Erhöhung der Mehrwertsteuer fast vollständig an die Verbraucher weiter (2,59 Bruttopreiserhöhung entspricht 3 Prozent mehr Steuern auf die Nettopreise). Spitzenreiter sind die 80 GB iPods – Apple verteuert die Geräte inklusive Steuern um 5,28 Prozent (umgerechnet 20 Euro).
Wer ein Gewerbe angemeldet hat und die Mehrwertsteuer von Vater Staat zurückbekommt, für den fällt die Erhöhung im Apple Store kaum ins Gewicht. Zwar hat Apple auch die Nettopreise angepasst – diese im Durchschnitt aber sogar um 0,19 Prozent gesenkt. Doch auch hier sind die iPods (wenn man sie überhaupt steuerlich absetzen kann) einsame Spitze – Apple hat die Nettopreise hier um fast zehn Euro (2,62 Prozent) erhöht. Gefolgt von den 23- und 30 Zoll Displays, für die der Hersteller seit dem ersten Januar netto 18 beziehungsweise 36 Euro mehr verlangt.
Für den zweiten Teil unserer kleinen Mehrwertsteuer-Serie fragen wir morgen bei den Händlern nach: Gehen die Preise nach oben? Wenn Ihr hier schon Erfahrungen gesammelt habt, freuen wir uns auf Euer Feedback.
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