Es soll ja noch Leute geben, die im digitalen Zeitalter in Kategorien denken wie "Dia" und "Kleinbild". Ich kenne zwar niemanden, der sich der digitalen Ära derart verweigert, aber diese Spezies Analogmensch stirbt anscheinend nicht aus. Anders kann ich mir den Filmcanner von Plustek nicht erklären, der auf den Namen OpticFilm 7300 hört und für seine Zielgrupppe die passenden Features bietet.
Dazu gehört beispielsweise ein virtueller Mehrfachscan mit leicht veränderten Belichtungsparametern, was Plustek Multi Exposure und Multi Sampling nennt. Dabei kommt eine Farbtiefe von 48 Bit zum Einsatz, was das Scan-Ergebnis besonders farbecht machen soll. Aber auch die optische Auflösung von 7200 ppi (nicht 'dpi', wie Viele nach wie vor schreiben) sollen zu einem guten bis sehr guten Scan führen, sowie die Möglichkeit, sehr feinkörnige Dias und Negative zu scannen (25 ASA). Ein USB-Anschluss 2.0 des Scanners überträgt die Daten an den Rechner. Schade, dass Firewire nicht zum Einsatz kommt. Denn ab Januar 2008 soll der OpticFilm 7300 mit der passenden Software auch Mac-tauglich gemacht werden. Vermutlich mithilfe von Silverfast, die jetzt schon für Windows in der Version 6.5 Plus beiliegt
In der Windows-Variante kostet der Scanner etwa 250 Euro, der Mac-Preis steht noch nicht fest.
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