CMOS oder CCD bezeichnen die Technologie, mit der der Sensor einer Digitalkamera arbeitet.
CCD steht für Charge Coupled Device, zu deutsch "ladungsgekoppeltes Bauteil" (laut Wikipedia). Die Elemente des CCD verwandeln Licht in elektrische Ladungen. Nach der Belichtung werden die Ladungen schrittweise ausgelesen und dann in digitale Signale umgewandelt.
CMOS heißt Complementary Metal Oxid Semiconductor, also etwa: komplmentärer Metall-Oxid-Halbleiter. Bei dieser Technologie entfällt der Schritt der Digitalisierung. Die einzelnen Pixel können direkt auf dem Sensor angesprochen werden.
Praktisch bedeutet dies: CMOS-Sensoren sind billiger in der Produktion. Deshalb werden häufig in preiswerten Digitalkameras eingesetzt. Sie haben jedoch den Nachteil, dass sie stärkeres Bildrauschen produzieren. Ein Gegenbeispiel dafür sind die Spiegelreflexkameras von Canon. Diese arbeiten auch mit einem CMOS-Sensor und haben trotzdem niedrige Rauschwerte.
Was besagt also das reine Etikett CCD oder CMOS über die Qualität einer Kamera? Wenig. Für die Einschätzung der Bildqualität spielen auch die Größe und die Bauart des Sensors eine Rolle. Am besten informieren Sie sich vor einem Kamerakauf - beispielsweise bei Tests von einem Kameralabor wie Digicam Experts.
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