Die SD-Karte wird als Stick in den USB-Anschluss des Rechners gesteckt. Dadurch wird das Adapterkabel von der Kamera genauso unnötig wie ein externer Card Reader.
Das ist praktisch, weil Card Reader und Kamera häufig den Flaschenhals bei der Datenübertragung bilden. Als USB-Stick kann die Karte ihre Schnelligkeit besser ausspielen. Das hat ein Praxistest von Fototools ergeben.
Als USB-Stick eingesetzt, schaufelt die Combocard XLayer Plus von Software-Partner die Daten mit schnellen 10,59 Megabyte pro Sekunde auf den Rechner.
Steckt die Combocard dagegen in einem Card Reader wie dem 30-in-1-USB2 CR1300p von Trust, sind es nur noch 3,96 Megabyte pro Sekunde.
Von der Nikon D50 zum Rechner kriechen die Pixel nur noch mit 2,58 MByte/s durch das Kabel. Wohlgemerkt - die Nikon D50 hat durchaus eine USB 2.0-Schnittstelle, die für Datendurchsätze von 480 Megabyte pro Sekunde spezifiziert ist.
Ähnlich verhält es sich mit der Schreibgeschwindigkeit: Vom Rechner auf die Combocard als USB-Stick beträgt sie immerhin noch 6,58 Magebyte pro Sekunde. Über den Card Reader liegt sie nur noch bei 3,78 MByte/s und von dem Rechner auf die Kamera passen immer nur 2,46 Mbit pro Sekunde.
Fazit: Die SD/USB Combocard XLayer Plus ist eine segensreiche Erfindung für Fotografen, die mit großen Raw-Dateien arbeiten. Als USB-Stick eingesetzt überträgt die Combocard die Daten mehr als doppelt so schnell wie mit dem Card Reader und mehr als dreimal so schnell wie bei der Direktübertragung über die Nikon D50.
Die SD / USB Combocard XLayer Plus von Software Partner gibt es in drei Größen.
Schneller arbeiten mit großer Auslagerungsdatei
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