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10.11.2008 - 11:33 - Fabian Hüttenhoff

WCG: Finale und Nachlese

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Die Medaillen in StarCraft haben die Koreaner wie gewohnt unter sich verteilt. Die drei angereisten Profis waren im gesamten Turnierverlauf hochüberlegen, nur ein einziges Spiel gaben sie gegen ihre nicht-koreanischen Konkurrenten ab. Der Gold-Gewinner Luxury spielte ein perfektes Turnier und war am Ende ungeschlagen.

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Das WarCraft III-Turnier bot da deutlich mehr Überraschungen und spannende Spiele. Am Ende konnte sich der Niederländer Grubby gegen seinen koreanischen Teamkollegen Moon mit 2:1 durchsetzen, und somit seinen Erfolg von 2004 wiederholen. Die Goldmedaille in Counter-Strike ging an das dänische Team mTw. Die Ausbeute des deutschen Teams war bescheiden, nur in wenig beachteten Nebenschauplätzen konnten Medaillen gewonnen werden.

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Die Besucherzahlen am Wochenende, den Tagen mit Ausscheidungsturnier, waren wie vermutet stärker als Donnerstag und Freitag. Wer an der 18+ Bühne etwas sehen wollte hatte viel Konkurrenz, vor allem während des Counter-Strike-Turniers. Auf der Hauptbühne waren StarCraft, WarCraft und Fifa die Renner.

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Bei allen anderen Spielen fiel das Interesse aber deutlich ab, das Unverständnis gegenüber Übertragungen aus dem GuitarHero-Turnier erschlug einen geradezu. Ein anderes Spiel konnte sogar nur auf dem Handy gespielt werden, so dass Zuschauen von Anfang an ausgeschlossen war. Und Billard ist  ein Spiel was nicht nur meiner Meinung nach an einem richtigen Tisch gespielt werden sollte.

Aber auch die Abneigung gegen Spiele wie Age of Empires III oder Command & Conquer war überdeutlich. Über vier Tage hinweg haben sich maximal 5 Zuschauer gleichzeitig für den Turnierverlauf begeistern können. Das Problem das alle ungeliebten Spiele gemeinsam haben: Es sind Sponsorenspiele, die nicht etwa aufgrund ihres Beliebtheitsgrades ausgewählt wurden.

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Was den eigenen Anspruch der WCG angeht blieb die Veranstaltung hinter den Erwartungen zurück. Wenn nur 4 aus 14 Spielen ein nachvollziehbarer Wettbewerbscharakter attestiert werden kann ist das nicht gerade olympisch. Besonders ärgerlich ist auch dass sich die interessanten Disziplinen die Bühnenzeit mit allen anderen Spielen plus Sponsorenmitteilungen teilen mussten. An den Turnierplätzen hätten Bildschirme gut getan an denen man das restliche Geschehen verfolgen konnte. So blieb es beim Ablesen von Spielständen, und das hätte man auch gemütlich von zu Hause aus erledigen können.

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