
Nicht am ersten Tag, sondern am dritten waren wir auf der photokina. Viele Dinge wollten wir uns ansehen, über vieles schreiben.
Wenn man einmal dort ist – und eigentlich auch einen Plan hat, was man sehen möchte und über was man schreiben kann – möchte man diesen Plan gerne über den Haufen schmeißen und sich von Stand zu Stand, von Glas zu Glas (Objektive, was dachten Sie?!), von Kamera zu Kamera und von Zubehör zu Zubehör treiben lassen.
Genau das haben wir auch gemacht. Plan verworfen, trotzdem gucken gehen. Ein wenig Abseits der Fakten und Zahlen der Kamerawelt.
An zwei Dingen haben wir aber festgehalten: Canon und Nikon, die beiden Fraktionen in unserer Redaktion.
Wir haben uns vom Besucherstrom mitreißen lassen. Die Stimmung auf der photokina ist gut, weniger gedrückt, als z.B. auf manch einer CeBIT.

Ein Blickfang waren die Plasmaschirme von Panasonic. Und kurz dahinter eine Performance, um kleine Kompaktkameras in Szene zu setzen. Technisch sicherlich weniger interessant, aber für das Publikum nett anzusehen. Und der Mensch fühlt sich zu Massenaufläufen hingezogen. Von daher hat Panasonic es geschafft für die Zeit der Performance eine Menge Aufmerksamkeit zu bekommen. Technisch interessierte Menschen haben sich dann doch die Lumix G1 angesehen. Ein Leichtgewicht mit Wechselobjektiv.

Vorbei an Golf spielenden Wii Usern (welcher Stand das war, habe ich ehrlich gesagt vergessen, marketingtechnisch also nicht so gut…), haben wir einen Blick auf den Stand von ‚golla‘ geworfen, die ihre neuen Produkte vorgestellt haben. Nächstes Jahr kommt vielleicht auch eine eigene Produktreihe für Apples Produkte auf den Markt.

Das Design ist trendig, aber die Produkte eher für Conusmer, als für Profi-Fotografen. Kleine Täschchen für Kompakt- und DSLR-Kameras, die wenig Raum für Zubehör lassen.

Der Stand von Nikon war heillos überlaufen und nikontypisch sehr chaotisch. Das Gelb stört mich irgendwie und mach auch mich den Eintrug eines Krämerladens mit Grabbeltischen. Dabei könnte man doch dieses schöne tiefdunkle Violett nehmen, das die früheren Schulterriemen hatten. Mit dem Gelb kombiniert edel. Aber nein…

Also auf zu Canon, das Interesse an Nikons D700 war schnell verflogen, als uns eine Hostess Prospektmaterial aus der CoolPix-Reihe in die Hand drücken wollte… Es geht doch nichts über geschultes Personal.
Bei Canon hätten wir den Stand leerkaufen können, aber irgendwie hatte mir meine Mutter nicht genug Taschengeld mitgegeben. Ein weißer Stand, verschwenderisch ist man dort mit dem zur Verfügung stehenden Raum umgegangen, eine Empore, um die 600er 1:4 Teleobjektive zu präsentieren, dezent das Rot von Canon.
‚We Speak Image‘ – ja, das stimmt. Der Gesamteindruck stimmte einfach.
Wir haben uns natürlich die Canon 5D Mark II angesehen, in direkter Nachbarschaft zur 50D. Welch Unterschied. Sollten Sie die Gelegenheit haben im Fotofachgeschäft Ihres Vertrauens einmal einen Blick auf das Baby – um Dirks Worte zu verwenden – zu werfen, dann tun Sie das bitte.
Wir drehen jetzt noch eine Runde uns schauen mal, ob wir noch berichtenswertes finden, dass nicht vor Zahlen strotzt. Denn wir wollen einen Eindruck vermitteln, keine Fachartikel schreiben ;-)
Photokina: Nichts verpassen mit PHOTOGRAPHIE
Eventbericht: Sie haben, was wir sehen und anfassen wollen
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Ich will mehr Infos und Eindrücke zur 5D Mark II. MEHR MEHR MEHR!!!! ;-)
Und ich möchte erst einmal neue Geldquellen erschließen. Diese Kamera setzt neue Maßstäbe in diesem Preissement. Leider war es auf dem Canon-Stand extremst voll und Canon hat lediglich 3 Modelle zum Anfassen bereitgelegt. Sehr sehr schade.
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