Bei MaJo habe ich es gerade entdeckt: Kollege Hinnenberg hat sein Mandat als Projektleiter der Maclive Expo zurückgegeben, und das wohl aus gutem Grund. Denn eine Diskussion war und ist mit dem Veranstalter Expomedia Events aus Hamburg offensichtlich nicht möglich, die er aber gerne mit allen Beteiligten geführt hätte – und wenn es nur darum gegangen wäre, aus den Fehlern der Maclive Expo 2007 im Hinblick auf die Maclive Expo 2008 zu lernen.
Nun, die Zeit des Lernens scheint für die Expomedia Events GmbH schon wieder vorbei, ehe sie überhaupt angefangen hat. Denn relativ unverblümt spricht Ralf Hinnenberg in seiner E-Mail auch vom Ende der einzigen Mac-Messe in Deutschland, die es in der zuletzt abgehaltenen Form wohl nicht mehr geben wird. Nun kann man trefflich darüber spekulieren, wie es zu dem schnellen Exotus gekommen sein könnte.
Die Absenz von Apple und T-Mobile? Mag sein. Die Organisation der Veranstaltung? Wäre ein Apspekt. Fehlender Besucherzuspruch? Auch nicht ganz abwegig. Woran die Expomedia auch immer gescheitert sein mag, am Konzept „Apple & Mac“ kann es derzeit nicht liegen. Trotz des Fernbleibens des Apfel-Lieferanten aus Cupertino.
Denn die Apple Expo 2007 in Paris und die Macworld Expo 2008 in San Francisco haben es vorgemacht: Der Mac-Markt boomt (sic!) und die Leute sind geradezu verückt nach Informationen rund um die Macintosh-Welt. Und das betrifft nicht nur das Macbook Air und das iPhone, sondern auch ein bis dato völlig unbekanntes Terrain kommt Stück für Stück hinzu. Die Rede ist von B2B-Anwendungen wie Topix, Merlin und Konsorten, die den Mac zu einer ernsthaften Veranstaltung machen und den PC-Markt selbst in diesem Bereich sukzessive bedrohen.
Das sieht Kollege Hinnenberg offensichtlich ganz ähnlich, denn er plant laut eigener Aussage „Veranstaltungen im Mac-Markt“. Da kann man nur gespannt sein, was sich dahinter verbirgt. Sämtliche Mac-Fans und alle, die es noch werden (wollen), hätten solch eine Veranstaltung auf jeden Fall verdient. Die Maclive Expo ist tot, lang lebe der Mac!
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