Was Rob Schoeben von Apple auf seiner Keynote zu erzählen hatte, war richtig gut und ein richtiger Knaller.
Gut gefallen hat mir schon mal sein Einstiegssatz: "With Aperture RAW is as easy as JPEG." Und das ist genau die Philosophie von Aperture: Es spielt eigentlich keine Rolle mehr, ob man mit RAW oder JPEG oder sonst was hantiert.
Wesentliche Highlights von Aperture 1.5 sind folgende Dinge:
Open Library: Fotos lassen sich auf einem beliebigen Medium speichern, und Aperture teilt dem User stets mit, wo sich die Bilder genau befinden.
Preview-Funktion: Die RAW-Daten lassen sich auf ein Bruchteil der eigentlichen Datenmenge reduzieren und damit auf der lokalen Festplatte speichern und mitnehmen.
Export-Plugins: Mit Hilfe diverser Plugins für Flickr, Gettyimages, iStockPhoto und Co. lassen sich Bilder direkt aus Aperture heraus in die jeweilige Umgebung oder Anwendung exportieren.
Integration in iLife und iWork: Aperture wird automatisch in iMovie, iDVD, etc. eingebunden. Damit lassen sich beide Anwendungen synchron verwenden und gegenseitig nutzen.
Adjustment- und Metadata-Presets: Bestimmte Änderungen wie Farbkorrektur oder Helligkeitseinstellungen lassen sich per Presets an einzelnen oder ganzen Bilderserien vornehmen.
XMP-Support: Aperture-Daten können ganz bequem und ohne größere Umstände in andere Anwendungen wie Adobe Photoshop oder Bridge exportiert werden.
... und viel mehr
Nach diesen theoretischen Ausführungen von Rob folgte der Demo-Auftritt von Joe Schorr, der sich bei Apple für Aperture verantwortlich zeichnet.
Und diese Demo hatte es wirklich in sich. Die rund 1.000 anwesenden Zuhörer waren derart von dem ein oder anderen Feature angetan, dass sie stellenweise spontan applaudierten. Das gibt es wohl nur auf Apple-Veranstaltungen.
Aber es war auch toll, was Joe zu zeigen hatte: ob das die Lupefunktion ist, mit der sich per Mauszeiger ins Bild zoomen lässt, oder die Korrekturfunktionen, die eine Verbesserungen einzelner Farbkanäle per Slider ermöglichen – Aperture 1.5 hat es wirklich in sich.
Bemerkenswert ist übrigens auch der Preis: Gerade mal 299 Euro verlangt Apple für diese Profisoftware. Und für alle, die Aperture in der Version 1.0 oder 1.1 auf dem Mac installiert haben, kostet das Ganze... nichts.
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